Skirennfahrer Alexander Schmid wird trotz einer erst vor wenigen Wochen erlittenen Knöchelverletzung bei den Olympischen Spielen in Italien antreten.
Der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte den Start des 31-Jährigen im Riesenslalom am kommenden Samstag (10.00 und 13.30 Uhr).
Die Blessur sei überwunden, sagte Schmid in einer Mitteilung. Der Parallel-Weltmeister von 2023 hatte bei einem unterklassigen Rennen in Südtirol Mitte Januar einen Haarriss im Sprunggelenk erlitten.
Zur offiziellen Einkleidung der Olympia-Teilnehmer in München wenige Tage später war er daraufhin mit einer Schiene und an Krücken gekommen. Schon da hatte er sich aber zuversichtlich gezeigt, bis zu den Winterspielen in Norditalien wieder fit zu sein.
Nach Verletzungen nicht im Favoritenkreis
"Es ist für mich eine riesige Motivation, überhaupt am Start stehen zu können", sagte Schmid nun. "Da ich aktuell nicht zu den Favoriten zähle, kann ich befreit auffahren." Den Hang in Bormio kenne er nicht, er lasse sich überraschen.
Schmid ist seit Jahren der beste deutsche Riesenslalom-Fahrer. Er hatte erst in dieser Saison sein Comeback nach einer schweren Knieverletzung gegeben. Neben dem Allgäuer starten am Samstag noch Fabian Gratz und Anton Grammel in der alpinen Kerndisziplin.

