Am Mittwoch feierten die Seattle Seahawks gemeinsam mit ihren Fans den Super-Bowl-Triumph. Eine feuchtfröhliche Party in der gesamten Stadt mit dem heimischen und vollen Lumen Field als Ziel. Auch Sam Darnold feierte selbstverständlich fleißig mit und zeigte sich dankbar für die Chance.
Mit einem Bier in der einen und der Lombardi Trophy in der anderen Hand trat Sam Darnold im Heimstadion der Seahawks ans Redner-Pult und wandte sich an die Fan-Schar.
"Ich habe in der letzten Woche viel über Glauben gesprochen", sagte er. "Viele Menschen haben nicht an mich geglaubt, aber das war egal, weil diejenigen, die mir nahestehen, an mich geglaubt haben, darunter auch ihr alle", sagte der Quarterback.
"Ich bin euch allen so dankbar. Zu dieser kleinen Gruppe gehören auch Jody Allen, John Schneider und Mike Macdonald. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das ihr alle in mich gesetzt habt, als ihr mich im vergangenen Jahr unter Vertrag genommen habt", erklärte der Spielmacher weiter.
"Und zu guter Letzt möchte ich mich bei diesen Spielern bedanken, die an mich geglaubt haben. Ohne sie wäre ich nicht hier", dachte Darnold natürlich auch an seine Mitspieler.
NFL: Darnolds Achterbahnfahrt
Darnold war 2018 als dritter Pick im NFL Draft zu den New York Jets gekommen. Doch lange nahm seine NFL-Karriere nicht wirklich Fahrt auf. Im Gegenteil: Er wurde von den Jets nach einigen Jahren vom Hof gejagt, fand aber auch bei den Panthers nicht sein Glück.
Es schien, als ob Darnold nicht mehr sei, als ein guter Backup. Diese Rolle hatte er zunächst in San Francisco inne und sollte sie auch in Minnesota übernehmen. Durch die Verletzung von Rookie J.J. McCarthy war Darnold plötzlich doch wieder der Starter und führte die Vikings zu 14 Siegen.
Die Seahawks schienen beeindruckt von Darnolds Leistungen in der besagten Spielzeit und trauten sich den 28-Jährigen zu ihrem Starting Quarterback zu machen. Und viel besser hätte sich dieser Schachzug wohl nicht auszahlen können.





