Yan Diomande von RB Leipzig gehört zu DEN Shooting-Stars der aktuellen Bundesliga-Saison. Um den 19 Jahre alte Franzose, den auch der FC Bayern auf dem Zettel haben soll, ranken sich allerdings brisante Gerüchte.
Hintergrund: ein bislang geheimes Abkommen zwischen Diomande und seiner ehemaligen Berateragentur Maxidel Management, über das der Schweizer Ableger von "Sky" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet.
Demnach habe der Youngster, der inzwischen eigentlich von Roc Nation Sports gemanagt wird, mit Maxidel eine private und vertraglich festgelegte Zusatzvereinbarung, die bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit bei RB Leipzig am 30. Juni 2030 gültig sein soll.
Kernpunkt dieses Agreements demnach: Alle Transferverhandlungen mit Bezug zu Diomande müssen offiziell über Maxidel laufen. Und: Diomandes Bildrechte liegen bis 2031 ebenfalls bei der Agentur.
Bei Vertragsbruch drohen dem Profi angeblich schwerwiegende Folgen: Eine Klausel in Höhe von sieben Millionen Euro soll dann greifen. Hinzu kommt eine Strafe von fünf Millionen Euro, die in einem weiteren Dokument verankert ist, das Diomande unterzeichnet haben soll.
Es heißt, kein seriöser Verein werde angesichts dieser Gemengelage ernsthaft eine Verpflichtung Diomandes anstreben. Zu große juristische Unwägbarkeiten drohen.
Sondierungsgespräche auch mit dem FC Bayern?
Aber: Lose Sondierungsgespräche zwischen Vereinen und Maxidel Management soll es bereits gegeben haben.
Der FC Liverpool, Tottenham Hotspur, der FC Barcelona und Manchester United werden in dem Bericht in diesem Zusammenhang genannt - und auch der FC Bayern. Auch RB Leipzig sei demnach an Diomandes Vereinbarung mit Maxidel gebunden.
Die Berateragentur soll bereits rechtliche Schritte für den Fall eines Vertragsbruchs prüfen, will möglicherweise ein Verfahren gegen Roc Nation anstrengen und auf finanzielle Entschädigung klagen.
Der Fall könnte bei der FIFA oder sogar vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS landen, heißt es.




























