Die New England Patriots zogen im Super Bowl den Kürzeren gegen die Seattle Seahawks. Auch Quarterback Drake Maye erwischte keinen guten Tag, musste zudem vor dem Spiel mit Schmerzmitteln behandelt werden. Nun gibt der NFL-Star ein Update über seine Schulterprobleme.
"Die Zeit ist der beste Heiler", sagte Maye am Dienstag. "Ich brauche einfach nur eine Auszeit. Es gibt nichts, was getan werden muss", erstickte der Spielmacher mögliche Spekulation um eine Operation bereits im Keim.
Maye hatte sich im AFC Championship Game bei seinem entscheidenden 13-Yard-Run an der Wurfschulter verletzt und in den zwei Wochen vor dem Super Bowl nur eingeschränkt trainieren können. Dennoch gab der Spielmacher an, dass die längere Pause vor dem Super Bowl ihm die nötige Zeit verschafft hatte, um spielen zu können.
Als Ausrede für die Niederlage wollte Maye seine Schulter-Verletzung ohnehin nicht zählen lassen. "Man kann nicht alles auf Verletzungen schieben. So etwas passiert in der Liga ständig. Ich hatte dieses Jahr Glück – es war ein gesundes Jahr. Man kann sich nicht auf eine Kleinigkeit an der Schulter konzentrieren – es war einfach Pech, dass es ausgerechnet die Wurfschulter war. Gleichzeitig hätte ich es verhindern oder mehr Plays machen können. Ich hatte das Gefühl, dass ich im Spiel werfen konnte und ich selbst war", erklärte Maye.
NFL: Viel Druck auf Maye
Zur Wahrheit gehört auch, dass Maye in den gesamten Playoffs und auch im Super Bowl von seiner Offensive Line immer wieder im Stich gelassen wurde. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten seine Teamkameraden - allen voran Left Tackle Will Campbell - große Schwierigkeiten, Maye zu beschützen. Zur Pause hatte Maye gerade einmal 48 Passing Yards verzeichnen können.
Punkte erzielte das Team derweil nur im vierten Quarter, als das Spiel eigentlich schon entschieden war. Maye, der am Ende sechs Sacks kassierte, gab Einblicke in sein Seelenleben.
"Es tut weh. Es wird noch eine Weile wehtun", sagte Maye. "Das macht diesen Sport so besonders. Wir waren nah dran und man muss versuchen, diesen zusätzlichen Vorteil zu finden. Ich habe am Ende nicht so gut gespielt, wie ich es mir gewünscht hätte, aber ich verspreche, mein Bestes zu geben, hart zu arbeiten und uns wieder zu solchen Momenten in diesen Spielen zu führen", zeigte sich Maye kampfesfreudig.





