Handball-Nationalspieler Johannes Golla hat sich zu den Gerüchten um seinen zu scheitern drohenden Transfer von der SG Flensburg-Handewitt zur MT Melsungen geäußert.
Nach der 26:33-Pleite der SG Flensburg-Handewitt beim VfL Gummersbach wurde Golla von "Dyn" auf die entsprechenden Berichte angesprochen.
Der Kreisläufer wollte aber nicht genauer auf Details eingehen. "Also ich muss erstmal sagen, dass das überhaupt nicht der Zeitpunkt ist, um das zu beantworten. Das ist jetzt nicht das Thema", sagte er.
Golla ergänzte dann aber doch: "Wir haben hinter den Kulissen alles geklärt. Wir haben uns ausgesprochen, alle Seiten. Und nochmal: Das ist jetzt nach einem Bundesliga-Spiel, das wir schlecht gespielt haben, überhaupt nicht der richtige Moment, um über solche Themen zu sprechen."
Anfang Februar hatten die "HNA" und "Flensborg Avis" übereinstimmend berichtet, dass bei der MT Melsungen einige Personalien auf den Prüfstand stehen - und das auch Auswirkungen auf den Wechsel von Golla haben könnte.
Seit über einem Jahr steht eigentlich fest, dass der DHB-Kapitän im Sommer 2026 von der SG Flensburg-Handewitt zur MT wechselt. Bei den Hessen unterschrieb der 28-Jährige einen langfristigen Vertrag bis 2031.
Golla-Verbleib in Flensburg denkbar?
Nach Angaben der "Sport Bild" ist unwahrscheinlich, dass eine einvernehmliche Auflösung des bereits unterschriebenen Arbeitspapieres über die Bühne geht. Sollte die SG an einem Verbleib ihres Führungsspielers interessiert sein, müsste der Spitzenklub aus Schleswig-Holstein den Kreisläufer wohl zurückkaufen. Auch über eine mögliche Ablösesumme wird bereits spekuliert.
Offenbar verfügt Golla über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 400.000 Euro, die allerdings erst 2029 greifen soll. Denkbar sei allerdings, dass die MT ihren Rückkehrer bereits in diesem Sommer für diese Summe ziehen lässt.
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Melsungens Vorstandssprecher Andreas Mohr hatte sich bereits klar zu der Personalie positioniert. "Es hat weder Gespräche gegeben noch überhaupt einen Gedanken, bei Johannes Golla eine Rolle rückwärts zu machen", stellte er gegenüber der "HNA" klar.


























