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"Ich würde es gut finden, wenn ..."

Horngacher-Nachfolger? Skisprung-Legende mit klarem Wunsch

Stefan Horngacher hört nach dieser Saison als Bundestrainer auf
Stefan Horngacher hört nach dieser Saison als Bundestrainer auf
Foto: © IMAGO/speedshot Ralf Just
11. Februar 2026, 13:17
sport.de
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Die Weichen im deutschen Skisprung werden nach der laufenden Saison bekanntermaßen neu gestellt, nachdem Bundestrainer Stefan Horngacher seinen Abschied vom DSV angekündigt hat. Ein deutsches Skisprung-Idol meldete sich nun angesprochen auf eine mögliche Nachfolge-Regelung mit einer klaren Forderung zu Wort.

Nach dem angekündigten Abschied von Stefan Horngacher als Bundestrainer nach der Saison ist die Nachfolge weiter offen. Doch für Skisprung-Ikone Jens Weißflog steht fest: Jetzt ist die Zeit für einen deutschen Trainer gekommen!

"Ich persönlich würde es gut finden, wenn es mal wieder ein deutscher Trainer wäre", sagte Weißflog gegenüber "Sport1".

Mehr noch: Der Olympiasieger fordert ein klares Signal des Verbandes: "Wir müssen auch den deutschen Trainern mal wieder ein Zeichen geben, dass sie nicht immer nur in der zweiten Reihe zu finden sind und dass sie uns auch wichtig sind", so der dreimalige Olympiasieger mit Nachdruck.

Weißflog glaubt fest daran, dass es an geeigneten Kandidaten nicht mangelt. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es da nicht einen gibt, der nicht auch das Potenzial hätte. Da gibt es schon zwei, drei, die in der Lage wären."

Auf Nachfrage nannte er sogar einen konkreten Namen: Ronny Hornschuh. Der Thüringer betreut aktuell den B-Kader hauptverantwortlich und gilt intern als bestens vernetzt.

Wieder ein Österreicher beim DSV im Gespräch

Gleichzeitig halten sich aber weiterhin hartnäckig Gerüchte aus Norwegen. Demnach könnte mit Alexander Stöckl erneut ein Österreicher übernehmen. Eine bereits getroffene Einigung dementierte DSV-Sportdirektor Horst Hüttel allerdings zuletzt. Fakt ist: Sowohl Horngacher (seit 2019) als auch sein Vorgänger Werner Schuster (2008 bis 2019 im Amt) kamen aus Österreich.

Stöckl selbst blickt auf erfolgreiche Jahre als Cheftrainer der norwegischen Mannschaft zurück (2011 bis 2024), sein Abschied verlief jedoch unschön. Mehrere norwegische Springer hatten sich über den 56-Jährigen echauffiert und eine Trennung forciert. 

Wie es weitergeht, bleibt offen. "Der Gesprächsprozess läuft", erklärte Hüttel dem "SID". Der Fokus liege zunächst auf den Olympischen Spielen, Klarheit soll jedoch noch vor Saisonende herrschen. 

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