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"Arbeiten mit Hochdruck an einer guten Lösung"

DSV-Boss: Bis dahin soll der Horngacher-Nachfolger feststehen

Stefan Horngacher hört als Skisprung-Bundestrainer auf
Stefan Horngacher hört als Skisprung-Bundestrainer auf
Foto: © IMAGO/Revierfoto
11. Februar 2026, 14:26
sport.de
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Kaum vergeht ein Tag bei den Olympischen Winterspielen, an denen DSV-Sportdirektor Horst Hüttel nicht auf die neusten Gerüchte um das Erbe von Stefan Horngacher angesprochen wird. Am Dienstag verriet der 57-Jährige, bis wann der neue Skisprung-Bundestrainer vom Deutschen Skiverband vorgestellt werden soll.

"Ich kann da nur sagen, dass ich mich im Moment nur auf Olympia konzentriere, dass das ein oder andere Gespräch parallel läuft, aber dass es glaube ich hier der ganzen Olympic Family nicht gerecht werden würde, wenn wir das ganze Thema zu sehr bespielen", wich der DSV-Sportdirektor den lodernden Gerüchte um das Horngacher-Erbe am Dienstag erneut aus.

Bereits am Montag musste sich Hüttel Nachfragen zu Alexander Stöckl stellen, der einem Medienbericht aus Norwegen zufolge bereits als neuer Bundestrainer feststeht. Eine Einigung mit dem Österreicher, dem ein sehr gutes Verhältnis zu Hüttel nachgesagt wird, dementierte der DSV-Boss jedoch deutlich. Dass Horngacher seinen Posten als Bundestrainer räumt, steht bereits seit Ende Oktober fest.

Skispringen: DSV arbeitet "an einer guten Lösung fürs Gesamtsystem"

Hüttel betonte, er wolle nicht tagtäglich "Wasserstandsmeldungen rausgeben", verriet allerdings, dass der Verband "mit Hochdruck an einer guten Lösung fürs Gesamtsystem" arbeite. Man plane demnach, dass "Mitte, Ende März" endlich Klarheit herrschen wird. Namen wollte er am Dienstag nicht kommentieren.

Hüttel hatte vor der Abreise zu den Olympischen Winterspielen erklärt, die Nachfolgersuche sei inzwischen "deutlich weiter", allerdings sei die Entscheidung "wirklich noch nicht fix und schon gar nicht spruchreif".

Es sei sehr gut möglich, dass "der neue Bundestrainer in Predazzo an der Schanze stehen wird", offenbarte Hüttel allerdings. Er könne aber noch nicht verraten, "in welcher Funktion oder unter welcher Flagge, da bitte ich um Verständnis".

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