Die Seattle Seahawks sind seit Sonntag der amtierende Champion in der NFL. Im Rematch für den Super Bowl 2014 setzten sich die Seahawks gegen den sechsfachen Champion aus New England durch. Die mit Spannung erwartete Partie zog dabei jede Menge Zuschauer in ihren Bann, auch wenn der Rekord knapp verpasst wurde.
Den 29:13-Sieg der Seattle Seahawks gegen die New England Patriots sahen laut dem Medienforschungsunternehmen Nielsen im Durchschnitt 124,9 Millionen Menschen bei NBC, der Streaming-Plattform Peacock, dem spanischsprachigen Sender Telemundo, NBC Sports Digital und NFL+.
Damit ist die Partie die bislang zweitmeistgesehene Sendung in den USA hinter dem 40:22-Sieg der Philadelphia Eagles gegen die Kansas City Chiefs, den im vergangenen Jahr 127,7 Millionen Menschen auf Fox verfolgten.
Die Zuschauer blieben demnach trotz der eher unspektakulären Partie lange am Ball. In den ersten drei Quartern des Spiels hatte es lediglich zwölf Punkte zu bejubeln gewesen, ehe hinten raus noch 30 weitere Punkte fielen
NFL: Halbzeitshow als Publikumsmagnet
Auch die Halbzeitshow mit Latino-Superstar Bad Bunny blieb knapp hinter den Bestwerten zurück. Den Auftritt sahen durchschnittlich 128,2 Millionen Menschen. Die Halbzeitshow von Kendrick Lamar im vergangenen Jahr hält den Rekord mit 133,5 Millionen Zuschauern.
Für Top-Einschaltquoten sorgte Bad Bunny, der als erster Headliner ausschließlich auf Spanisch sang, bei Telemundo. Durchschnittlich 3,3 Millionen Zuschauer schalteten zum Super Bowl ein; während der Halbzeitshow stieg die Zahl auf 4,8 Millionen an. Beides sind Bestwerte im spanischsprachigen Fernsehen in den USA.
Der frischgebackene Grammy-Gewinner hatte schon im Vorfeld für Diskussionen gesorgt und unter anderem US-Präsident Trump verärgert. Während der Halbzeitshow setzte der Rapper gleich mehrfach ein Zeichen gegen Diskriminierung.





