Sebastian Samuelsson war im olympischen Einzelrennen lange auf Medaillenkurs. Zwei Fehler beim letzten Stehendschießen verhinderten dann aber das erhoffte Edelmetall. Der Weltmeister will die Geduld nicht verlieren.
Samuelsson musste sich beim Biathlon-Einzel in Antholz am Dienstag mit dem siebten Platz begnügen. Sein Rückstand auf den fehlerfreien Olympiasieger Johan-Olav Botn aus Norwegen betrug letztlich 2:29,3 Minuten.
Im Zielbereich tauschte sich Samuelsson mit seinem schwedischen Teamkollegen Martin Ponsiluoma aus. Letztgenannter leistete sich insgesamt drei Fehler am Schießstand und wurde Neunter.
Biathlon-Star "nicht sonderlich besorgt"
"Man peilt bei jedem Start eine Medaille an, und wenn man keine gewinnt, verliert man die Geduld. Deshalb versucht man, das zu verarbeiten, um am Ende trotzdem zufrieden mit dem Tag sein zu können. Martin und ich haben uns kurz darüber unterhalten, wie sich das Rennen angefühlt hat und wie der Tag insgesamt verlaufen ist", wird Samuelsson von der schwedischen Zeitung "Expressen" zitiert.
Er sei "nicht sonderlich besorgt, aber anderthalb Minuten Rückstand auf die ersten Drei sind schon etwas zu viel. Aber es ist eine besondere Distanz. Ich mache mir keine Sorgen", sagte der zweimalige Biathlon-Weltmeister zudem nach dem Einzelrennen.
Samuelsson einer der Biathlon-Favoriten
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Samuelsson ist als Drittplatzierter im Gesamtweltcup in die Winterspiele gegangen. Der 28-Jährige gehört deshalb zum Favoritenkreis in Antholz. 2018 waren in Pyeongchang Gold mit der Staffel sowie Silber im Verfolger herausgesprungen.
Die besten Biathleten der Welt treten bei Olympia 2026 noch im Sprint (Freitag, 14 Uhr), der Verfolgung (15. Februar), der Staffel (17. Februar) sowie im Massenstart (20. Februar) an.





