Offensive Tackle Will Campbell war einer der Patriots-Spieler, die im verlorenen Super Bowl gegen die Seattle Seahawks einen rabenschwarzen Tag hatten. Damit setzte der Rookie den Abwärts-Trend der NFL Playoffs fort. Nun jedoch spricht Head Coach ein Machtwort in der aufkommenden Diskussion um seinen Schützling.
Diesen hatten etliche Fans und Experten nämlich für die neue Saison schon auf den Posten als Offensive Guard verschoben. Auf dieser Position hatten einige Teams Campbell vor dem NFL Draft 2025 auf dem Zettel, weshalb die Diskussion nach seinen schwachen Auftritten in den Playoffs nun wieder Fahrt aufnahm.
Alleine im Super Bowl ließ Campbell 14 Pressures zu. Soviele hatte in dieser Spielzeit kein einziger Offensive Lineman in einer einzigen Partie zugelassen.
Von einem möglichen Positionswechsel will Mike Vrabel jedoch nichts wissen. "Wir werden Will nicht auf Guard, Center, Tight End oder sonst irgendwo aufstellen", lautete die klare Antwort von Vrabel auf die Gerüchte.
"Will ist 22 Jahre alt, er ist unser Left Tackle, er wird besser werden, er wird stärker werden", sagte Vrabel am Dienstag in seiner Pressekonferenz zum Saisonende im Gillette Stadium. "Es gab Momente, in denen er gut gespielt hat, Momente, in denen er den Gegner geblockt hat, und es gibt Spielzüge, die er gerne zurücknehmen würde" erläuterte Vrabel.
NFL: Campbell spricht über Niederlage
Nach dem verlorenen Super Bowl hatte der enttäuschte Campbell selbst die Gespräche mit den Medien gemieden. Aus gutem Grund, wie er verriet: "Wenn ich emotional werde, neige ich dazu, unüberlegt zu handeln – und so sollte ich diese Sache nicht angehen. Ich kenne mich selbst. Hätte ich mich danach geäußert, hätte ich etwas gesagt, was ich nicht hätte sagen sollen", erklärte er. "Also habe ich eine Nacht darüber geschlafen. Ich habe mir das Spiel angesehen. Ich weiß, was ich verbessern muss, und werde weitermachen."
Im Nachgang erklärte der Left Tackle auch, dass er mit Kritik umgehen könne. "Das gehört zum Job dazu, wenn man keine Leistung bringt. Ich wurde natürlich hoch eingestuft und gut bezahlt, daher erwarten die Leute bestimmte Dinge von mir. Und ich erwarte selbst noch mehr von mir", zeigte er sich sehr ehrlich.
"Wenn ich also keine Leistung bringe, erwarte ich nicht, dass alle sagen: 'Ist schon okay, Kumpel.' Natürlich ist das ärgerlich, aber für niemanden ist es ärgerlicher als für mich selbst."





