Das deutsche Mixed-Team im Skispringen ist bei den Olympischen Winterspielen in Italien an einer Medaille vorbeigeschrammt. Laut TV-Experte Martin Schmitt habe "das Besondere" gefehlt.
Lediglich 1,2 Punkte oder umgerechnet 60 Zentimeter fehlten der deutschen Mixed-Mannschaft im Skispringen am Dienstagabend zu einer Medaille. Letztlich mussten sich Selina Freitag, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Philipp Raimund bei Olympia den Teams aus Slowenien, Norwegen und Japan geschlagen geben.
Es habe "das Besondere" gefehlt, analysierte "Eurosport"-Experte Martin Schmitt den Wettkampf. Was der Team-Olympiasieger von 2002 meinte: "Es hätte heute auch niemand im Einzel eine Medaille gemacht."
Der "besondere Sprung" sei weder Freitag, Reisch, Hoffmann noch Raimund geglückt. Es sei "eine solide und gute Leistung" gewesen, "aber eben nicht gut genug für Bronze", resümierte Schmitt.
Deutsches Skisprung-Team für Großschanze "gerüstet"
"Wir haben alles probiert, alles gegeben. Leider ist es nur der vierte Platz geworden", hatte Raimund einen Tag nach seinem sensationellen Olympiasieg auf der Normalschanze im "ZDF" erklärt. "Es war ein enger Wettkampf. Einer muss eben Vierter werden", sagte Teamkollege Hoffmann.
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Bei den Olympischen Winterspielen geht es jetzt auf die Großschanze. Schmitt sieht Nika und Domen Prevc aus Slowenien hier favorisiert.
Das deutsche Team sei "gerüstet", machte der Skisprung-Experte den DSV-Adlern Hoffnung. "Die Damen haben sich nicht so richtig mit der kleinen Schanze angefreundet, sie werden auch froh sein, dass es auf die große geht, mit einem anderen Rhythmus", sagte Schmitt.
Die Männer um Olympiasieger Raimund springen am Samstag (18:45 Uhr) von der Großschanze, einen Tag später (18:45 Uhr) sind die Frauen dran. Den olympischen Abschluss im Skispringen bildet am kommenden Montag (19 Uhr) dann der Super-Team-Wettbewerb bei den Männern.






