Nach seinen Ausflügen in die Formel 1 und die WEC versucht Mick Schumacher sein Glück in diesem Jahr in der US-amerikanischen IndyCar-Serie. Die Eingewöhnung verläuft insgesamt gut, doch ein Detail bereitet ihm noch immer Kopfschmerzen.
Zu 100 Prozent ist Mick Schumacher noch nicht in der IndyCar-Serie angekommen. Alles in allem laufe die Eingewöhnung zwar "gut", wie er gegenüber "Autoweek" betonte. Nun gehe es aber darum, alles zusammenzufügen - und genau an dieser Stelle gibt es noch eine Hürde.
"Im Moment geht es vor allem um das Vokabular, das sehr anders ist. Die Metriken sind schon sehr unterschiedlich. Statt über Meter, reden wir über Yards und Fuß und solche Sachen. Das ist für mich im Moment ziemlich hart", gab Schumacher zu.
Auch das Fahren in einem Oval, das Verstehen der Rennlinie und die unterschiedlichen Aero-Optionen der IndyCar-Wagen seien alle "sehr neu" für ihn. "Aber ich bin sehr neugierig und daran interessiert, diese Sachen zu lernen", versicherte der 26-Jährige.
Mick Schumacher rechnet mit "guter Zeit" in Amerika
Dass er erst jetzt in der IndyCar-Serie gelandet ist, hat einfach damit zu tun, dass er in den letzten Jahren in Europa bleiben wollte - auch, um sich dort die Tür zur Formel 1 offenzuhalten. Der Schritt über den großen Teich war allerdings nicht dem Mangel an Alternativen geschuldet.
"Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil es mich interessiert hat. Hier in Amerika zu fahren, macht Spaß. [...] Ich bin mir sicher, dass ich eine gute Zeit haben werde", so Schumacher, der in diesen Tagen bei den offiziellen Testfahrten auf dem Sebring International Raceway im Einsatz ist.
Dort zeigte der Deutsche in den letzten Tagen eine ansteigende Formkurve. Am Dienstag belegte der Rookie im Zeiten-Tableau den 22. Platz und war fast eine Sekunde schneller als am Vortag.


