Senkrechtstarter Said El Mala erzeugt rund um den 1. FC Köln viel Hype. Doch die Beziehung zu Coach Lukas Kwasniok soll nicht die beste sein. Wird das zum Problem?
Nach Angaben der "Sport Bild" haben Kwasniok und El Mala ein "eher kühles Verhältnis". Genau das habe der Youngster auch zu verstehen gegeben, als er Ende Januar beim Klub hinterlegt hat, dass er sich einen Wechsel in die Premier League gut vorstellen könnte.
Brighton & Hove Albion soll dem 1. FC Köln vor zwei Wochen ein konkretes Angebot unterbreitet haben. Dieses sei schriftlich beim Effzeh angekommen und eine enthalte eine Ablösesumme zwischen 25 und 30 Millionen Euro - plus weitere Bonuszahlungen. Im Raum stand dem Bericht zufolge aber ein Wechsel im Sommer, nicht im Winter.
Die Offerte sei dann bei den FC-Bossen um Sportvorstand Thomas Kessler besprochen und abgelehnt worden.
Der Youngster bleibt also vorerst in der Domstadt. Der Poker um den Flügelflitzer dürfte schon bald weitergehen. Brighton will El Mala sowie dessen Bruder im Sommer unbedingt nach England holen.
Kein Stammplatz für El Mala in Köln
Wie das Blatt weiter berichtet, sei der Hype um den 19-Jährigen ein Teil des Problems im Verhältnis Kwasniok und El Mala. Dies sei für Spieler wie auch Trainer eine neue Erfahrung.
Aus dem Umfeld des Vereins sei zu hören, dass Kwasniok El Mala schützen wolle. Dieser wiederum komme sich eher ausgeliefert als behütet vor.
Zum Beispiel als Kwasniok im Dezember erklärte, dass er El Mala gegen Union erst spät eingewechselt habe, weil andere Spieler zunächst die "Drecksarbeit" machen sollten. Dies sei dem El-Mala-Umfeld sauer aufgestoßen, da so der Eindruck entstehen könnte, der Youngster sei sich für genannte "Drecksarbeit" zu schade.
El Mala hat im Kölner Team keinen festen Stammplatz, wird häufig nur eingewechselt. In 21 Spielen gab es für ihn neun Startelfeinsätze, 12 Mal wurde er eingewechselt. Bisher erzielte er sieben Tore und drei Assists.
Immerhin: Die beiden sind Teil des Trios, das auf dem FC-Karnevalswagen am Montag durch die Stadt ziehen wird.



























