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"Natürlich ist es ein großes Ziel"

Gislason-Nachfolger? Kehrmann lässt aufhorchen

Florian Kehrmann ist Trainer des TBV Lemgo
Florian Kehrmann ist Trainer des TBV Lemgo
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jan Rollinger
11. Februar 2026, 09:09
sport.de
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Florian Kehrmann, Trainer des TBV Lemgo, wurde in der Vergangenheit schon mehrfach als neuer Handball-Bundestrainer gehandelt. Der ehemalige Nationalspieler reagierte nun auf die Gerüchte.

Dass Kehrmann rund um die Handball-EM 2026 als Nachfolger von Alfred Gislason gehandelt wurde, hat den 48-Jährigen nicht wirklich beschäftigt.

"Das nehme ich gar nicht richtig wahr. Im Januar gibt es immer viele Spekulationen. Es ist ja auch schön, weil wir die Aufmerksamkeit ja wollen", sagte er im Interview mit der "Sport Bild".

Kehrmann ließ allerdings aufhorchen: "Natürlich ist es ein großes Ziel, auch mal eine Nationalmannschaft zu trainieren - welche dann auch immer. Wenn man eine Europameisterschaft oder auch andere Großereignisse sieht, dann wünscht man sich - wenn man es als Spieler erlebt hat -, auch mal als Trainer Teil davon zu sein."

Der ehemalige Rechtsaußen lasse "alles auf mich zukommen, was passiert". Dennoch betonte er: "Ich bin hier in Lemgo sehr, sehr glücklich. Wir haben hier eine ganz tolle Situation, mit ganz vielen jungen Spielern, die ich weiter fördern möchte."

Bereits im Sommer 2025 flirtete Florian Kehrmann mit einem Engagement als Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft.

"Das ist ein großer Traum, diese Aufgabe mal zu machen. Aber da geht es nicht nur um die deutsche Mannschaft, sondern allgemein um Nationalmannschaften", sagte der langjährige Coach des TBV Lemgo gegenüber der "Bild am Sonntag".

Rund um die EM befeuerte Österreichs Nationalkeeper Constantin Möstl, der unter Kehrmann bei Lemgo spielt, die Gerüchte.

"Da will ich nicht Öl ins Feuer gießen. Ich hoffe, dass ich noch lange unter ihm spielen darf", sagte der 25-Jährige zu "Sport1". Allerdings sei "logisch, dass er auf der Liste steht, sollte die Position irgendwann mal freiwerden".

DHB-Boss spricht über Gislason-Zukunft

Bei der Handball-EM stand Bundestrainer Alfred Gislason heftig in der Kritik. Ein drohendes Aus nach der Vorrunde konnte aber verhindert werden. Am Ende holte das DHB-Team die Silber-Medaille.

Der Vertrag des Isländers ist noch bis nach der Heim-WM 2027 datiert. Mittlerweile scheint sogar eine Verlängerung nicht mehr unmöglich.

"Es ist zunächst mal so, dass der Trainer ja einen Vertrag bis zur WM 2027 hat. Und ich glaube, darüber brauchen wir jetzt nicht zu reden, weil dafür war die Leistung am Ende auch zu souverän und gut. Und inwieweit wir uns jetzt bei der nächsten Präsidiumssitzung (am 27. Februar, d. Red.) mit einer Verlängerung beschäftigen, das kann ich jetzt nicht sagen", merkte DHB-Präsident Andreas Michelmann gegenüber der "Bild" an.

 

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