Mit Dika Mem sicherten sich die Füchse Berlin ab Sommer 2027 einen Weltstar für den rechten Rückraum. Auch der VfL Gummersbach sorgte mit der Verpflichtung des spanischen Ausnahmekönners Alex Dujshebaev für mächtig Aufsehen in der Handball-Welt. Spannende Aussagen von HBL-Boss Frank Bohmann lassen vermuten, dass weitere Transfer-Kracher folgen könnten.
"Es steht noch mehr in der Pipeline", verriet Bundesliga-Chef Frank Bohmann gegenüber "handball-world" mit Blick auf die möglichen Wechsel weiterer Superstars nach Deutschland, ohne konkrete Namen zu kommentieren: "Wir sind ein Treiber für den Klubhandball und den Welthandball insgesamt. Und ein Magnet für Spieler, die sich weiterentwickeln und Geld verdienen wollen."
Inzwischen sei man "den anderen Ligen auch ein Stück weit voraus", so der 61-Jährige weiter, der jedoch bereits Ende Januar vor Hochmut warnte: "Unsere Liga hat derzeit Oberwasser, aber da müssen wir vorsichtig sein. Das sind Spieler, die uns guttun, aber wir dürfen unsere eigenen Werte dabei nicht vergessen." Die Verpflichtung von Spielern wie Dika Mem und Alex Dujshebaev sei dennoch herausragend.
Handball: Bohmann sieht schwächelnde Konkurrenz
Während Dujshebaev, dessen Verpflichtung der VfL Gummersbach am Anfang dieser Woche bestätigt hatte, bereits im Sommer nach Deutschland wechselt, müssen sich die Füchse Berlin noch ein Jahr länger gedulden. 2027 schließt sich Mem dem amtierenden Meister an. Er kommt nach Ablauf seines Vertrages ablösefrei vom großen FC Barcelona.
Die HBL mache - im Gegensatz zur internationalen Konkurrenz - viele Dinge richtig, erklärte Bohmann: "Ich sehe in einigen europäischen Ländern wenig Fortschritt in der Produktentwicklung des Handballs". Als Negativbeispiel nannte er die spanische Liga, die zwischenzeitlich die stärkste Handball-Liga der Welt gewesen sein. Nun aber spielen in der Nationalmannschaft nur "noch drei Spieler aus der eigenen Liga."
Zwar sei der FC Barcelona dort eine Übermannschaft, die jedoch "im Schnitt nur vor 1.000 Zuschauern spielt und über ein Sponsorenbudget verfügt, mit dem sie bei uns in der 2. Liga spielen würden."
























