Keine Mannschaft hat in der 2. Fußball-Bundesliga an den letzten fünf Spieltagen weniger Punkte geholt als Herbstmeister FC Schalke 04. Ein kurioser Fakt, der verdeutlicht, wie gefährdet das Unternehmen Bundesliga-Aufstieg längst ist. Innerhalb der S04-Mannschaft soll sowieso schon länger nicht mehr alles rund laufen.
Neben den fußballerischen Defiziten, die in den letzten Wochen vor allem im Offensivspiel immer wieder zutage traten, geht es laut einem "Bild"-Bericht mittlerweile auch um das Binnenklima beim FC Schalke 04.
Während in den ersten Monaten unter Cheftrainer Miron Muslic noch die volle Harmonie und der volle Fokus herrschte, soll es laut dem Zeitungsbericht nun auch innerhalb der Kabine die ersten Animositäten geben.
Als Beispiel wurde in dem Medienbericht eine vermeintliche Lappalie angeführt, die allerdings den Beginn einer Grüppchenbildung darstellen könnte. Laut "Bild" ist aus der Mannschaft nämlich nach außen gedrungen, dass einigen S04-Akteuren mittlerweile zu viel Bosnisch beziehungsweise Kroatisch gesprochen wird.
Der neue Stürmerstar Edin Dzeko ist bekanntermaßen eines der größten Fußball-Idole Bosnien-Herzegowinas, auch Cheftrainer Miron Muslic ist gebürtiger Bosnier, ebenso wie Abwehrchef Nikola Katic.
FC Schalke 04 vor Charaktertest in Kiel
Der Ausspruch "Brate" (zu Deutsch "Bruder") soll dabei sehr häufig verwendet werden, was laut "Bild" gleich mehreren Schalke-Spielern "gehörig auf die Nerven gehen" soll.
Dieser Umstand gilt Beispiel dafür, dass bei den Königsblauen längst nicht mehr alles so harmonisch verläuft wie noch im November, als das Team die Tabelle in der 2. Bundesliga noch mit vier Punkten Vorsprung anführte und sich klar auf Aufstiegskurs befand, auch wenn das nach außen hin nie als klare Zielsetzung formuliert worden war.
Am kommenden Wochenende könnte die größte Bewährungsprobe der laufenden Saison auf den FC Schalke warten. S04 ist am Sonntag (ab 13:30 Uhr) zu Gast bei Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel. Bei entsprechenden Ergebnissen der zuvor spielenden Aufstiegskonkurrenz könnten die Gelsenkirchener zu diesem Zeitpunkt erstmals seit dem 8. Spieltag wieder aus der Aufstiegszone herausgefallen sein.




























