Tyson Fury ist in seiner Zeit als Box-Rentner nicht aufgegangen wie Omas Hefeteig. Zwei Monate vor seinem Comeback-Kampf gegen den Russen Arslanbek Makhmudov präsentiert sich der Ex-Schwergewichts-Champion überraschend "leicht".
Tyson Fury und sein Gewicht - ein beständiges Thema in der schillernden Karriere des 37-Jährigen. In seinen jüngeren Jahren musste Fury in Trainingslagern wahre Abspeckkuren hinlegen, um für den Ring gerüstet zu sein.
Nach seinem ersten großen Comeback 2018 änderte Fury seinen Lebensstil. Der Brite trainiert seither regelmäßig, auch wenn kein Kampf ansteht. Dennoch schwankte das Gewicht bei seinen Kämpfen.
So packte Fury für seinen Revanchekampf gegen Oleksandr Usyk im Vergleich zum ersten Duell fast 20 Pfund (9 Kilogramm) drauf, kletterte mit 281 Pfund (127,5 Kilo) so schwer wie nie ins Seilgeviert.
Den kleineren Usyk mit all seiner Masse erdrücken, lautete der Schlachtplan des 2,06-Meter-Riesen. Er ging nicht auf - im Gegenteil: Usyk gewann Teil zwei weitaus überzeugender als Teil eins, bei dem Fury "nur" 262 Pfund (118,8 Kilo) wog.
Fury tönt: Werde Makhmudov "zerschmettern"
Nach der zweiten Niederlage seiner Karriere verkündete Fury im Januar 2025 seinen Rücktritt vom Boxen - nur um Anfang 2026 die x-te Kehrtwende hinzulegen. Am 11. April kehrt der "Gypsy King" in England zurück, kämpft voraussichtlich in Manchester gegen das frühere Kabayel-Opfer Arslanbek Amkhmudov aus Russland.
Für das Duell mit dem Zwei-Meter-Hünen setzt Fury offenbar wieder auf eine "Light-Version" seiner selbst. Rund zwei Monate vor dem ersten Gong postete er in den Sozialen Medien ein Video, das ihn beim Wiegen zeigt.
Im Display der Waage sind 18 Steine, 11 Pfund (die britische Gewichtseinheit) abzulesen. Das entspricht 262 Pfund (118,8 Kilo) und damit seinem Gewicht vom ersten Usyk-Fight.
"Jetzt schon im Soll und noch neun Wochen", kommentierte Fury den Clip und tönte: "Ich werde Arslanbek Makhmudov zerschmettern."

