Für Philipp Horn lief es beim olympischen Biathlon-Einzel in Antholz am Schießstand noch überhaupt nicht. In der Loipe wusste der 31-Jährige hingegen zu überzeugen. TV-Expertin Denise Herrmann-Wick hofft auf eine weitere Chance für den deutschen Skijäger.
Ganze sechs Fehler leistete sich Horn am Dienstag im Einzel über die 20 Kilometer. Der DSV-Biathlet musste sich bei seinem Olympia-Start dadurch mit dem 40. Platz begnügen.
Auf der Strecke überzeugte Horn derweil. Der 31-Jährige spulte die 20 Kilometer in 48:08,5 Minuten ab und lieferte die insgesamt neuntbeste Laufzeit aller 89 Athleten ab. Kein deutscher Biathlet war am Dienstag schneller. Zur Einordnung: Der Franzose Quentin Fillon Maillet lieferte mit 46:45,4 Minuten die beste Laufzeit ab.
Biathlon-Expertin Herrmann-Wick sieht Horn deshalb in der deutschen Aufstellung für den Sprint am Freitag (14 Uhr im sport.de-Liveticker).
"Er hat im Sprint im diesen Jahr schon gezeigt, dass er ganz vorne mitlaufen kann, wenn die Scheiben fallen. Aber man muss treffen, jeder muss sich das hier jedes Mal neu erarbeiten. Philipp ist für mich da auch einer, der ganz vorne landen kann", so die Einzel-Olympiasiegerin von 2022 in ihrer Rolle als TV-Expertin im "ZDF".
Horn mit Top-10-Ergebnissen im Biathlon-Sprint
Horn war im Sprint von Hochfilzen im Dezember auf den dritten Platz gelaufen. Im Januar gelang ihm in Oberhof Rang sieben. Das anschließende Verfolgungsrennen in Thüringen verpasste Horn angeschlagen.
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Philipp Nawrath dürfte nach seinem starken fünften Platz im Olympia-Einzel für den anstehenden Sprint gesetzt sein. Zudem machen sich Lucas Fratzscher, Justus Strelow und David Zobel Hoffnungen auf eines der vier Tickets.
Bei den Skijägern folgen bei Olympia 2026 anschließend noch die Verfolgung (15. Februar), die Staffel (17. Februar) sowie der Massenstart (20. Februar).






