Borussia Dortmund hat ein starkes Finanzergebnis des zurückliegenden Halbjahres verkündet. Insbesondere ein Mega-Transfer bescherte dem BVB ein Millionen-Plus.
Wie der börsennotierte Bundesligist vermeldete, stieg das Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 nach 8,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 23,2 Millionen Euro.
Hauptgrund sind die deutlich gestiegenen Einnahmen aus dem Transfergeschäft. Alleine der Wechsel von Flügelstürmer Jamie Gittens zum FC Chelsea spülte im vergangenen Sommer rund 60 Millionen Euro in die BVB-Kassen.
Der Konzernüberschuss insgesamt stieg auf 18,7 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Nur leicht um 1,9 Millionen Euro auf 246,4 Millionen Euro stiegen die Umsatzerlöse. Bei der Bruttokonzerngesamtleistung gab es ein Plus in Höhe von 34,6 Millionen Euro auf jetzt 316,5 Millionen Euro. Um 23 Millionen Euro auf 81,7 Millionen Euro stieg das das operative Ergebnis.
Erneut deutlich gestiegen sind die Personalaufwendungen des BVB, um 11,2 Millionen Euro auf 129,3 Millionen Euro. Dieser Posten verzeichnete zuletzt einen kontinuierlichen Zuwachs, um mehr als 20 Prozent in den zurückliegenden fünf Jahren.
Größerer Umbruch in der BVB-Führung
In der BVB-Führungsetage gab es in den vergangenen Monaten einen größeren Umbruch. Der langjährige Klub-Boss Hans-Joachim Watzke räumte das Feld und wechselte an die Spitze des e.V., Carsten Cramer stieg zum Sprecher der Geschäftsführung auf.
Zu dieser zählen außerdem Thomas Treß (Finanzen, Organisation, Recht und Investor Relations) sowie Lars Ricken (Sport) und neuerdings auch die vormalige Betriebsratsvorsitzende Svenja Schlenker (Personal), die zudem den Mädchen- und Frauenfußball beim BVB verantwortet.
"Ich bin überzeugt davon, dass Borussia Dortmund mit dieser neuen Konstellation in der Geschäftsführung sehr zukunftsfähig aufgestellt ist", sagte Watzke.




























