Die Skilangläuferinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek sind bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina ins Viertelfinale des Klassiksprints eingezogen, konnten aber in der Qualifikation nicht mit den Besten mithalten.
In Tesero kam Gimmler am Dienstagmorgen auf Platz 17 und hatte nach 1,6 km satte 9,60 Sekunden Rückstand auf Prolog-Siegerin Linn Svahn aus Schweden.
"Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau", sagte die Oberstdorferin im ZDF. Rydzek lag auf Platz 24 sogar 11,59 Sekunden zurück. Zwischen die beiden schob sich noch Sofie Krehl auf Platz 21. Katherine Sauerbrey schied auf Platz 39 aus.
Ihre Favoritenrolle unterstrichen die Schwedinnen. Hinter Svahn kam Peking-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Jonna Sundling auf Platz zwei, Dritte wurde Johanna Hagström.
Bei den Männern erreichte Jan Stölben souverän als Elfter mit 8,39 Sekunden Rückstand auf den haushoch favorisierten Prologsieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen das Viertelfinale. "Es war nicht optimal. Dass es dann immer noch Platz elf wird, zeigt, dass die Form stimmt", sagte Stölben. Janosch Brugger schied auf Platz 36 aus.
Die Viertelfinals der besten 30 werden ab 11.45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Startern ausgetragen. Die besten zwei jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste ziehen ins Halbfinale der besten zwölf ein. Dort geht es nach dem gleichen Modus um den Einzug ins Finale (ab 13.24 Uhr).
Gimmler war Ende Januar bei der Olympia-Generalprobe in Goms ebenfalls im klassischen Stil auf Platz zwei gesprintet. Rydzek war in der laufenden Weltcup-Saison zweimal Zweite geworden, allerdings beide Male im freien Stil. In der klassischen Stilart hat die Schwester von Kombinations-Ass Johannes Rydzek noch nie ein Finale der besten sechs erreicht.



