Karim Adeyemi besitzt bei Borussia Dortmund noch einen laufenden Vertrag bis 2027. Eine vorzeitige Verlängerung des Arbeitspapiers hat es bislang noch nicht gegeben, obwohl der BVB daran durchaus Interesse bekundet hatte. Woran hakt die Adeyemi-Verlängerung bei den Schwarz-Gelben?
Wie es in einem Bericht der "Ruhr Nachrichten" heißt, soll Karim Adeyemi längst ein unterschriftsreifes Arbeitspapier vorliegen haben. Ein neuer und langfristiger BVB-Vertrag hätte also längst unterschrieben sein können.
Laut dem Zeitungsbericht hadert die Spielerseite bislang aber noch mit dem Vertragsentwurf. Der Grund? In dem vorgelegten Vertragswerk soll laut "Ruhr Nachrichten" keine Ausstiegsklausel integriert sein.
Borussia Dortmund könnte im Falle einer Transferanfrage eines anderen Klubs entsprechend frei über eine mögliche Ablösezahlung für den 24-Jährigen verhandeln, was einen Wechsel aus Adeyemi-Sicht im Zweifel deutlich erschweren könnte.
Die direkten Gespräche zwischen den Westfalen und dem deutschen Nationalspieler sind daher zuletzt ins Stocken geraten, ohne dass es eine Einigung gegeben hat.
Außerdem setzte in den letzten Wochen auch noch eine andere Entwicklung ein, die die Wahrscheinlichkeit auf einen langfristigen Adeyemi-Verbleib in Dortmund eher geschmälert hat.
Der BVB selbst nämlich soll intern und auf höchster Verantwortungsebene darüber diskutieren, ob ein Verkauf des Flügelstürmers in diesem Sommer nicht sogar die bessere Lösung sein könnte.
Adeyemi fehlte dem BVB zuletzt in Wolfsburg
Adeyemi hatte sportlich in der bisherigen Saison nicht immer überzeugen können, gilt sowieso und grundsätzlich als Spieler mit einigen Formschwankungen. Zudem hatte der gebürtige Münchner in der laufenden Spielzeit bereits mehrere disziplinarische Aussetzer, die ihm bereits eine hohe Geldstrafe eingebracht hatten.
Zwischen Sportgeschäftsführer Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und Cheftrainer Niko Kovac soll daher auch schon über die Möglichkeit diskutiert worden sein, Karim Adeyemi ein Jahr vor Auslaufen seines bisherigen Vertrags in diesem Sommer zu verkaufen. Der BVB rechnet sich in diesem Fall wohl einen Transfererlös von bis zu 60 Millionen Euro aus.
Die Personalie bleibt beim Tabellenzweiten der Bundesliga bis auf weiteres offen und birgt weiterhin Konfliktpotenzial.
Sportlich konnte Karim Adeyemi zuletzt keine Argumente liefern, fehlte er doch beim Auswärtssieg in Wolfsburg aufgrund einer Sprunggelenksverletzung.




























