Beim Spiel zwischen den Charlotte Hornets und Detroit Pistons (104:110) ist es in der Basketball-Profiliga NBA zu einer heftigen Schlägerei gekommen.
Mitte des dritten Viertels gerieten Charlottes Moussa Diabate und Pistons-Center Jalen Duren nach einem Foul von Diabate an Duren aneinander. Zunächst standen sich beide Kopf an Kopf gegenüber, ehe Duren seinem Gegenspieler mit der rechten Hand ins Gesicht schlug und die Situation eskalierte.
Insgesamt vier Spieler - die beiden Auslöser sowie Miles Bridges (Hornets) und Isaiah Stewart (Pistons) - wurden nach mehreren Minuten Unterbrechung im Anschluss an die über 30 Sekunden andauernde und über den kompletten Court verteilte Auseinandersetzung beider Teams mit Handgreiflichkeiten, Tritten und Schlägen des Feldes verwiesen.
Coach Bickerstaff gibt dem Gegner die Schuld
Laut Detroit-Coach J.B. Bickerstaff habe sich Duren nur verteidigt. "Sie haben angefangen", sagte der 46-Jährige, der mit den Pistons die Tabelle der Eastern Conference anführt, und gab damit dem Gegner die Schuld: "Sie haben die Grenze überschritten. Ich finde es schade, dass es so hässlich geworden ist. So etwas möchte man nie sehen. Aber wenn jemand einen Schlag gegen einen ausführt, hat man die Pflicht, sich zu schützen, und genau das ist heute Abend passiert."
Die Platzverweise heizten die ohnehin schon angespannte Stimmung in einem körperbetonten Spiel weiter an. Im vierten Viertel wurde auch noch Charlotte-Trainer Charles Lee des Feldes verwiesen, nachdem ihn Brandon Miller daran hindern musste, wegen einer nicht gegebenen Strafe einen Schiedsrichter anzugreifen. "Ich muss in solchen Momenten meine Emotionen etwas besser kontrollieren", sagte Lee im Anschluss.


































