Seit Monaten arbeitet der BVB an einer Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck. Bislang zeigte der Abwehrchef den Schwarz-Gelben aber die kalte Schulter. Lothar Matthäus findet: Das ist total in Ordnung.
Geht es nach Lothar Matthäus, ist die Hinterhalte-Taktik von Nico Schlotterbeck dem BVB gegenüber absolut nachvollziehbar.
"Ich versetze mich in die Lage des Spielers: Nico ist anerkannt und Führungsspieler, aber wenn du vielleicht die Chance hast, zu Real Madrid oder einem anderen großen europäischen Verein zu wechseln, dann wirst du dir diese Tür nicht einfach so zuhauen", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner "Sky"-Kolumne.
Matthäus verwies damit auf die sich seit Monaten haltenden Gerüchte rund um den Innenverteidiger, der nicht nur bei den Königlichen aus Madrid als Neuzugang gehandelt wird, sondern auch bei mehreren Klubs aus der Premier League.
BVB bietet Schlotterbeck attraktives Gesamtpaket
Dem BVB wiederum liegt vieles daran, den 2027 auslaufenden Vertrag von Schlotterbeck vorzeitig zu verlängern. Dazu haben die Dortmunder ein Gesamtpaket geschnürt, das äußerst attraktiv sein soll. Neben einer Gehaltserhöhung winkt dem Spieler der Schritt zu einem "Gesicht des Vereins", wie es Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Wochenende ausdrückte.
Für Matthäus ist klar: Die Schwarz-Gelben müssen sich für Schlotterbeck weit aus dem Fenster lehnen, aber auch nicht zu weit.
Der BVB dürfe in der Frage nicht bis zum Ende der Saison warten, schrieb der "Sky"-Experte: "Der Klub braucht Planungssicherheit und ich gehe davon aus, dass man sich intern einen Rahmen abgesteckt hat, bis wann sich Nico entscheiden muss. Er will sich seine Möglichkeiten weiter offenhalten, aber ganz sicher nicht bis zum Saisonschluss."
Dass Schlotterbecks Leistungen von der ungeklärten Zukunftsfrage beeinflusst werden, glaubt Matthäus derweil nicht. "Auch wenn er sich noch nicht entschieden hat, spielt er deswegen nicht schlechter oder besser", so der Rekordnationalspieler.





























