Beim VfB Stuttgart befindet sich Bilal El Khannouss derzeit im Formtief. Trainer Sebastian Hoeneß fand nun deutliche Worte für den offensiven Mittelfeldspieler.
Seit seiner Rückkehr vom Afrika-Cup läuft Bilal El Khannouss seiner Topform weit hinterher. Einen neuen Tiefpunkt erreichte der Marokkaner bei der 1:2-Niederlage gegen den FC St. Pauli.
Von Trainer Sebastian Hoeneß bekam El Khannouss zunächst das Startelfvertrauen. Doch bereits in der Halbzeit wurde der 21-Jährige ausgewechselt und durch Jamie Leweling ersetzt.
"Ich war nicht zufrieden mit seiner Leistung", ging Hoeneß anschließend gegenüber der "Bild" hart mit seinem Schützling ins Gericht. Der Coach ergänzte: "Wir hatten das Gefühl, dort einen frischen Impuls geben zu müssen. Das war der Grund für den Wechsel."
Ein direktes Gespräch mit El Khannouss hat Hoeneß nicht gesucht. "Ich habe es ihm nicht erklärt. Das war auch nicht notwendig und werden wir in Ruhe machen", sagte der 43-Jährige.
In der Hinrunde war El Khannouss beim VfB Stuttgart noch gesetzt. Nach 25 Pflichtspielen standen sechs Treffer und vier Vorlagen zu Buche.
Doch seit der Rückkehr nach der bitteren Final-Pleite beim Afrika-Cup mit Marokko befindet sich El Khannouss im Formtief. Schon beim 1:0-Sieg gegen den SC Freiburg war der Offensivspieler vorzeitig ausgewechselt worden.
El Khannouss weckt Begehrlichkeiten in England
Mit seinen starken Leistungen in der Hinrunde hatte der Youngster noch dafür gesorgt, dass Gerüchte um einen Wechsel nach England die Runde machten. Im Dezember hatte "Teamtalk" berichtet, dass El Khannouss bei Newcastle United auf dem Zettel steht.
Bis zum Saisonende ist El Khannouss noch von Leicester City an den VfB Stuttgart ausgeliehen.
Die Vertragsoption münde fast sicher in eine Kaufpflicht, hieß es in Medienberichten im Herbst. Diese Kaufpflicht sei mit sehr niedrigen Hürden verknüpft.






























