Beim 2:1-Sieg beim VfL Wolfsburg hat Borussia Dortmund einmal mehr nicht unbedingt die Sterne vom Himmel gespielt, die drei Punkte sind dem BVB allerdings nicht mehr zu nehmen. Nach 21 Spieltagen liegen die Borussen deutlich auf Kurs Vizemeisterschaft, das grundsätzliche Gerüst im Team scheint zu passen. Im Sommer könnte jedoch ein großer Umbruch ins Haus stehen.
Gleich sechs Vielspieler könnten dem BVB im Sommer 2026 den Rücken kehren, das berichtet die "Bild".
Neben Defensiv-Leitwolf Nico Schlotterbeck, der aufgrund eines 2027 auslaufenden Vertrages und eines noch ausbleibenden Bekenntnisses zu den Dortmundern schon länger als Abschiedskandidat gilt, wird auch ein Verbleib von Kapitän Emre Can, der Offensivstars Julian Brandt, Serhou Guirassy und Karim Adeyemi sowie von Mittelfeld-Lenker Felix Nmecha hinterfragt.
Vor allem im Fall von Nmecha wird der Bericht überraschend deutlich: Der 25-Jährige, dessen Vertrag erst 2025 ausläuft, wäre "vermutlich weg", wenn Manchester United oder Tottenham Hotspur aus der englischen Premier League über 60 Millionen Euro in den Ring werfen würden. Zwar ist bekannt, dass Nmecha die Insel reizt, Nmechas Rolle bei den Schwarzgelben ist allerdings alles andere als unwichtig. Das gesteht auch die "Bild" ein, die den DFB-Star als "Schlüsselspieler" bezeichnet.
BVB drohen angeblich zähe Poker
Die restlichen Stars, die vermeintlich vor einem Wechsel stehen könnten, kommen weniger überraschend. Im Fall von Can und Brandt läuft das aktuelle Arbeitspapier im Sommer aus. Beide sind schon länger sportlich zumindest nicht unangefochten. Adeyemis Kontrakt endet zwar erst 2027, angesichts des hohen Marktwerts des Flügelflitzers müsste der BVB bei einer ausbleibenden Verlängerung aber wohl nach der Saison tätig werden.
Als Sechster im Bunde wird der zuletzt wiedererstarkte Torjäger Guirassy angeführt. Dieser soll angeblich für den Sommer 2026 eine Ausstiegsklausel besitzen. Die Vereinbarung ermöglicht dem Bericht zufolge einen Abschied gegen Zahlung von 40 bis 50 Millionen Euro. Eine Summe, die den ein oder anderen Interessenten auf den Plan locken dürfte.
Eine schnelle Entscheidung ist aber wohl bei mehreren Personalien nicht absehbar. Schlotterbeck, Brandt und Adeyemi beabsichtigen, sich ihre Optionen durchaus noch länger offenzuhalten, heißt es.






























