Mit der Verpflichtung von George Pickens gelang den Dallas Cowboys in der vergangenen Offseason ein echter Trade-Coup. Der Wide Receiver, der von den Pittsburgh Steelers nach Texas gewechselt war, lieferte gleich in seiner ersten Saison für America's Team ordentlich ab. Grund genug für das Franchise, den Franchise Tag auf den 24-Jährige anzuwenden.
Nach Angaben von "ESPN" sollen sich die Kosten für die einjährige Vertragsverlängerung mit George Pickens durch den Franchise Tag auf ungefähr 28 Millionen Euro belaufen. Sollten die Dallas Cowboys den Franchise Tag nicht auf den Superstar anwenden, droht dieser im März zum Unrestricted Free Agent werden.
Den NFL-Teams ist es zwischen dem 17. Februar und 3. März möglich, ihren Franchise Tag zu nutzen, um einen Spieler um ein weiteres Jahr im Team zu behalten. In der vergangenen Offseason verzichteten die Texaner darauf. Das soll sich nach "ESPN"-Angaben in diesem Jahr aber ändern.
George Pickens soll "lange ein Cowboy sein"
In seiner ersten Spielzeit in Arlington glänzte Pickens, der allerdings mit ein paar Star-Allüren abseits des Platzes für Aufsehen sorgte, mit Karrierehöchstwerten von 93 Receptions für 1.429 Yards. Auch Cowboys-Besitzer Jerry Jones lobte den Neuzugang von den Pittsburgh Steelers zuletzt über den grünen Klee.

"Ich spreche die ganze Zeit mit George, weil ich so begeistert von ihm bin", schwärmte der Eigentümer: "Er ist besser geworden, was seinen Beitrag für unser Team angeht und hat das Potenzial gezeigt, das er einbringen kann. Ich freue mich darauf, die Dinge zu klären, damit George auch lange ein Cowboy sein kann."
Insgesamt 15 Profis der Cowboys könnten zum im März zum Unrestricted Free Agent werden. Neben Pickens laufen unter anderem auch die Arbeitspapiere der Runningbacks Javonte Williams und Miles Sanders sowie der Vertrag von Defensive End Jadeveon Clowney in Kürze aus.





