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Einheit statt Einzelspieler

Draisaitl appelliert an seine Mitspieler

Leon Draisaitl geht mit dem DEB-Team auf Medaillenjagd
Leon Draisaitl geht mit dem DEB-Team auf Medaillenjagd
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Matthias Trinkl
08. Februar 2026, 17:18

Fahnenträger Leon Draisaitl ist längst da, am Sonntag sind die weiteren NHL-Stars zur deutschen Eishockey-Nationalmannschaft ins olympische Dorf gezogen. Nun beginnt die heiße Phase der Vorbereitung.

Im roten Trikot der Nationalmannschaft schoss Leon Draisaitl den Jetlag aus dem müden Körper. Wuchtig hämmerte der deutsche Eishockey-Superstar im Training in Mailand den Puck auf das Tor, es knallte an der Bande, die Kufen kratzten, und immer wieder landete die Scheibe im Netz.

Nach dem emotionalen Auftritt als deutscher Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier im San Siro hat Draisaitl bei den Olympischen Winterspielen die Arbeit aufgenommen - und kann nun auch mit den restlichen deutschen NHL-Stars am Feinschliff für den großen Olympia-Traum arbeiten.

Der Countdown zum mit Spannung erwarteten Auftakt gegen Dänemark am 12. Februar läuft.

"Ich freue mich auf die nächsten Wochen. Wir werden alle sehr, sehr viel Spaß haben", versprach Draisaitl, der am Samstagabend erstmals seit 2019 ein Training mit dem Adler auf der Brust bestritt: "Wir haben eine sehr gute Mannschaft zusammen. Wir haben jeden Aspekt, den du in einer Mannschaft haben möchtest, dabei."

"Wir freuen uns riesig"

Seit Sonntag steht Bundestrainer Harold Kreis der komplette Olympia-Kader zur Verfügung, wenngleich noch nicht im Teamtraining auf dem Eis. Aufgrund der langen Anreise werden die weiteren NHL-Stars um Verteidiger Moritz Seider erst am Montag das erste Eistraining mit Draisaitl und Co. bestreiten.

Der erste Eindruck der Neuzugänge war positiv. "Es ist fast schon ein komisches Gefühl, jetzt plötzlich hier in Mailand zu sein. Alles ging schnell und reibungslos mit der Anreise", sagte Seider: "Wir freuen uns riesig, dass es auch für uns endlich losgeht." Auch Stürmer Tim Stützle war begeistert: "Es sind so viele Eindrücke hier im Olympischen Dorf. Die ersten Momente haben sich tatsächlich etwas surreal angefühlt."

Die Zeit ist knapp, die Aufgabe klar: Aus der Summe guter Einzelspieler muss sich schnellstmöglich eine Einheit formen. "Das Wichtigste ist, dass wir uns als Mannschaft schnell finden, dass wir unsere Rollen akzeptieren und einnehmen", sagte Draisaitl: "Dann glaube ich, dass da sehr, sehr viel drin ist für uns. Wir freuen uns alle sehr darauf, der Eishockey-Welt zeigen zu können, wie gut wir spielen können."

Draisaitl beschwört die "Einheit"

Im mit internationalen Superstars gespickten Turnier von Mailand - darunter Draisaitls kongenialer kanadischer Oilers-Sturmpartner Conor McDavid - ist Draisaitl einer der großen Namen. In Deutschland, das weiß auch der Top-Stürmer, gibt es keinen größeren.

In der NHL war der Kölner bereits bester Torjäger, bester Scorer, wertvollster Spieler und zuletzt zwei Mal nacheinander im Finale um den Stanley Cup. Viel hängt bei Draisaitls Olympia-Debüt von ihm selbst ab. Ein Alleinunterhalter will der 30-Jährige trotzdem nicht sein, wenn erstmals seit 2014 die besten Spieler der Welt auf dem Olympia-Eis stehen.

"Es ist mir enorm wichtig, dass Deutschland und die Jungs das verstehen, dass wir über die Einheit kommen und nicht über die Einzelspieler", sagte Draisaitl: "Wenn wir irgendwas erreichen wollen, kann das nur über die Mannschaft kommen. Der Sport ist zu schwer, als dass man alleine irgendwas ausrichten kann. Das funktioniert nicht."

Draisaitl will seinen Beitrag leisten - als Anführer und Antreiber, als Torjäger und Teamplayer. "Ich probiere, mein Spiel zu bringen", sagte Draisaitl, "ich versuche, der Mannschaft Spiele zu gewinnen." Am liebsten schon am Donnerstag, wenn er im Spiel gegen Dänemark im Trikot der Nationalmannschaft das Eis betritt.

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