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Bremen kommt nicht aus der Krise

"Anders vorgestellt": Thioune nach Werder-Debüt ernüchtert

Daniel Thioune hat sein erstes Spiel mit Werder Bremen verloren
Daniel Thioune hat sein erstes Spiel mit Werder Bremen verloren
Foto: © IMAGO/FINLEY MÖRCH
07. Februar 2026, 20:33
sport.de
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Nach dem Aus von Horst Steffen hat Werder Bremen am Samstag auch im ersten Spiel unter Daniel Thioune eine Trendwende verpasst. Die 0:1-Pleite beim SC Freiburg war ein Sinnbild der großen Verunsicherung in der Mannschaft, darüber war man sich bei den Norddeutschen einig.

"Grundsätzlich war das heute etwas, was wir uns auch anders vorgestellt hätten", ordnete Daniel Thioune gegenüber "Sky" seine Premiere als Bremen-Trainer ein.

Obwohl Werder in Freiburg rund 40 Minuten in Überzahl agierte hatte, blieb der große Brustlöser aus. Das frühe Traumtor von Jan-Niklas Beste (13.) reichte aus, um dem neuen Übungsleiter das Debüt reichlich zu vermiesen.

Bei ihm selbst habe es im Vorfeld durchaus die Hoffnung auf ein schnelles Erfolgserlebnis gegeben, räumte Thioune ein. Umso größer sei nun die Enttäuschung.

"Gerade wenn man neu ist, hofft man, dass die Impulse so ankommen, dass man innerhalb weniger Stunden eine Überzeugung auf die Mannschaft überträgt, dass es vielleicht zu mehr reicht", sagte der ehemalige Coach von Fortuna Düsseldorf.

Werder Bremen stürzt auf Platz 16 ab

"Aber wir haben heute gesehen: Nach der Roten Karte hat ein Stück weit die Überzeugung gefehlt, es final zu Ende spielen zu können", so Thioune weiter.

Letztlich müsse er eingestehen, dass seine Mannschaft "vom Kopf her noch nicht so weit ist, dass sie dieser Situation standhalten kann", legte der 51-Jährige den Finger in die Wunde.

Mittelfeldmann Jens Stage stimmte nach der Partie im Breisgau ähnlich Töne an. "Natürlich fehlt uns im Moment das große Selbstvertrauen", gab der Däne zu. 

"Am Ende des Tages ist es wieder eine Frage der Qualität. Die Spieler von Freiburg haben ein souveränes Tor gemacht. Wir waren zehn Sekunden zuvor bei Justin sehr nah dran", lautete seine Analyse.

Vor dem Treffer des Tages wäre den Bremern durch Justin Njinmah tatsächlich beinahe die Führung gelungen. Doch Freiburg-Keeper Noah Atubolu wehrte den Fallrückzieher ab und leitete den schnellen Gegenstoß ein. Sekunden später lag der Ball im Werder-Tor.

Für Bremen bedeutete die Pleite am Samstag den Absturz auf Platz 16, seit elf Spielen wartet man an der Weser nun schon auf einen Sieg.

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