Seit einigen Tagen steht Stephen Curry den Golden State Warriors wegen anhaltender Probleme mit seinem rechten Knie nicht zur Verfügung. Die Zeit abseits des Courts nutzte der Superstar, um in einem Interview über seine Blessur, den geplatzten Trade von Giannis Antetokounmpo und die Verpflichtung von Kristaps Porzingis zu sprechen.
"Es entwickelt sich in die richtige Richtung", erklärte der Guard im Gespräch mit "ESPN" mit Blick auf seine Verletzung im rechten Knie, die offiziell als patellofemorales Schmerzsyndrom, besser bekannt als sogenanntes "Läuferknie", von den Warriors angegeben wurde. Bei seiner Rückkehr in die Starting Five gibt es keinen Grund zur Eile.
"Es geht darum, im Laufe der Zeit zu lernen, was in Bezug auf die Reha funktioniert", erklärte der 37-Jährige und fügte hinzu: "Es ist immer noch schmerzhaft. Man muss versuchen, alle Entzündungen und Schmerzen loszuwerden. Das ist etwas, das wir weiterhin beobachten und behandeln müssen, aber wenn ich zu früh zurückkomme, könnte es wieder aufflammen."
Curry bestätigt Angebot für Giannis
Während unklar ist, wann Curry mit seinen Teamkollegen wieder auf dem Court stehen kann, müssen die Warriors ohne den Leistungsträger den Anschluss in der Western Conference halten. Um die Playoffs zu erreichen, schlug das Team vor der Trade Deadline am Donnerstag noch einmal zu und schnappte sich Porzingis aus Atlanta.
"Ich lerne gerade ein bisschen Lettisch", witzelte Curry als er auf den Neuzugang angesprochen wurde: "Ich hoffe vor allem, dass er gesund ist, damit er auf dem Platz sein Bestes geben kann. Er und Al Horford haben zusammen eine Meisterschaft gewonnen. Der Kontext ist zwar ein anderer, aber er bringt die Vertrautheit, die Fähigkeiten, die Größe und die Präsenz mit, nach denen wir suchen."
Dass der Lette anstatt Antetokounmpo nach Kalifornien kam, stört ihn nicht: "Ich wusste, dass ein Angebot gemacht wurde, wie zu erwarten war. Letztendlich hat ihn niemand bekommen. Das ist also die aktuelle Situation." So richtig zufrieden mit der aktuellen Personalsituation der Warriors ist der elffache All-Star aber dennoch nicht.
"Ich hätte lieber Jimmy Butler, der Basketball spielt. Aber das ist eine Hürde, die wir als Team überwinden müssen. Vor drei Wochen waren wir auf einem bestimmten Weg. Die Bilanz ist ins Stocken geraten, und jetzt versuchen wir herauszufinden, wie wir wieder in Schwung kommen können", erklärte er.


































