Den Edmonton Oilers fehlt es in der laufenden NHL-Saison weiter an Konstanz. Gerade in der Defensive lassen die Leistungen des Teams von Head Coach Kris Knoblauch stark zu wünschen übrig, in den letzten sieben Partien kassierte man indiskutable 35 Gegentore. Für den Cheftrainer wird es in Alberta deshalb aber offenbar noch nicht eng.
"Ich kann sagen, dass das nicht der Fall sein wird. Zumindest nicht in den nächsten Wochen", antwortete der für gewöhnlich gut informierte NHL-Insider Bob Stauffer bei OilersNow auf die Frage, ob in der Olympia-Pause in Edmonton über eine Entlassung von Knoblauch, der das Team zuvor zweimal in Folge in die Final-Serie der NHL geführt hatte, diskutiert werde. Veränderungen könnte es dennoch geben.
Im Gegensatz zur erfolgreichen, vergangenen Spielzeit sitzt ein Trainer weniger auf der Bank der Oilers, die mit einer 28-22-8-Bilanz nicht zufrieden sein können. Paul Coffey, der bis zuletzt als Assistant für die Defensive verantwortlich war, rückte als Sonderberater von Eigentümer Daryl Katz ins zweite Glied. Mark Stuart übernahm und kümmert sich seitdem um Penalty Killing und die Verteidigung.
Draisaitl schlug bei den Oilers am Mittwoch Alarm
Ein Plan, der allerdings nicht aufgegangen ist. "Die Oilers mögen zwar in der Liga beim Powerplay an erster Stelle stehen, aber das Problem ist, dass sie beim Penalty Killing auf den 27. Platz in der Liga zurückgefallen sind", betonte Stauffer, der darauf verwies, dass die Oilers zudem die sechstmeisten Gegentore aller NHL-Teams kassierten.
Das Edmonton Journal spekuliert daher, dass Coffey möglicherweise wieder auf die Bank des Stanley-Cup-Finalisten zurückkehren könnte. "Coff hat eine sehr spezielle Persönlichkeit, die auch für dieses Team einzigartig wäre", deutet auch Stauffer dieses Szenario an: "Es muss sich definitiv etwas verändern. Jeder muss daran mitwirken. Wie Leon Draisaitl schon sagte: Jeder muss besser werden."
Der deutsche Eishockey-Nationalspieler hatte nach der 3:4-Niederlage im Battle of Alberta am Mittwoch deutliche Worte an sein Team gerichtet. "Wir sind momentan nicht so gut wie letzte Saison. Wir sind nicht einmal annähernd so gut. Das müssen wir verstehen", legte der gebürtige Kölner den Finger tief in die Wunde: "Es beginnt bei den Trainern. Wir werden die Pause nutzen und uns neu formieren."






































