Ein möglicher Abgang beim VfB Stuttgart hat sich kurz vor Ende des österreichischen Transferfensters zerschlagen. Dabei soll sich der Bundesligist mit RB Salzburg schon einig gewesen sein.
Dieser Deal ging nicht mehr über die Bühne: Wie "Sky" berichtet, sei sich der VfB Stuttgart mit RB Salzburg grundsätzlich über einen Wechsel von Top-Talent Mirza Catovic einig gewesen. Allerdings sei die Freigabe der Schwaben erst am heutigen Freitagmorgen erfolgt und damit zu spät gekommen.
Das österreichische Transferfenster schloss um 17 Uhr. Die nötigen Formalitäten seien demnach nicht mehr umsetzbar gewesen, hieß es in dem Bericht.
Salzburg soll bereit gewesen sein, 3,5 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler zu überweisen. Die Stuttgarter hätten sich demnach eine Rückkaufsklausel über 12 Millionen Euro gesichert. Auch die ehemaligen Stuttgarter Frans Krätzig und Anrie Chase spielen in Salzburg.
Im Nachbarland sorgte die späte Rückmeldung des VfB dem Bericht zufolge für Irritationen. Die Klub-Verantwortlichen sollen nur schwer erreichbar gewesen sein.
Keine Einsätze in der Profimannschaft des VfB Stuttgart
Catovic ist vor allem in der Zweitvertretung des deutschen Pokalsiegers aktiv. In dieser Saison kam der 18-Jährige dort auf 17 Einsätze. Immer wieder darf er auch in der Profimannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß mittrainieren. Die Verantwortlichen beim VfB sehen großes Potenzial und wollen den Sechser daher eigentlich auch in der Mannschaft halten.
Einsatzchancen gab es in der A-Mannschaft bisher aber nicht wirklich. Die Chancen für einen baldigen Bundesliga-Einsatz sehen eher gering aus. In der Bundesliga kam er bisher auf keinen einzigen Einsatz. Auch in der Europa League durfte er bisher nicht ran.
Bundesliga-Rivale TSG Hoffenheim soll sich in diesem Winter ebenfalls nach Catovic erkundigt haben. Nun bleibt der Youngster aber vorerst im Schwabenland.
























