Am 11. Januar sorgte Marlena Fichtner am Arber in der Verfolgung für den bislang einzigen Sieg der deutschen Biathlon-Frauen im Rahmen der IBU-Cup-Saison 2025/26. Ein weiterer kam auch am Freitag nicht hinzu, Fichtner kann den Sprint im norwegischen Sjusjöen dennoch als Erfolg verbuchen.
Nach 7,5 Kilometern mit einem Liegend- und einem Stehendschießen sorgte Marlene Fichtner am Freitag mit Platz sechs (0 Fehler/+21,3 Sekunden) für das beste Ergebnis der DSV-Skijägerinnen beim IBU-Cup-Sprint in Sjusjöen.
Nach dem Stehendanschlag schielte die 22-Jährige sogar noch auf einen Platz auf dem Podest, auf der Schlussrunde ging Fichtner allerdings ein wenig die Luft aus, die Österreicherin Lea Rothschopf (Platz 4/0 Fehler/+14,3 Sekunden) und die Französin Sophie Chauveau (Platz 5/1 Fehler/+20,5 Sekunden) zogen noch an der Deutschen vorbei.
Den Sieg sicherte sich die Weltcup-erfahrene Schwedin Sara Andersson, die die Strecke ohne Schießfehler in 21:19,6 Minuten absolvierte. Dahinter landete die laufstarke Französin Celia Henaff, der trotz einer Strafrunde nur drei Sekunden auf Andersson fehlten. Dritte wurde Ragna Fodstad aus Norwegen (0 Fehler/+11,2 Sekunden), die überhaupt erst ihr drittes Rennen in der zweiten Liga des Biathlons bestritt.
Französinnen dominieren die Gesamtwertung
Aus deutscher Sicht sorgte Hanna Kebinger als Zehnte (1 Fehler/+42,8 Sekunden) für ein weiteres Top-10-Ergebnis. Mareike Braun (Platz 20/2 Fehler/+1:18,7 Minuten), Julia Kink (Platz 35/4 Fehler/+2:06,3 Minuten) und Lisa Spark (Platz 39/2 Fehler/+2:14,3 Minuten) enttäuschten hingegen.
Auffallend: Die deutschen Starterinnen büßten allesamt auf der Schlussrunde ein. Mit der 15. Laufzeit war Fichtner hier noch die beste DSV-Vertreterin, auf die Spitze verlor sie allerdings mehr als 16 Sekunden.
Die Gesamtwertung bleibt eine französische Angelegenheit: Paula Botet führt mit 464 Punkten vor Chauveau (401), Henaff (327), Gilonne Guigonnat (295) und Voldiya Galmace-Paulin (292). Beste Deutsche ist Sophia Schneider als Zwölfte mit 154 Punkten.
