Während in den europäischen Top-Fünf-Ligen das Transferfenster bekanntermaßen am vergangenen Montag bereits schloss, dürfen in anderen Ländern noch immer Spieler gekauft und verkauft werden. So auch in Österreich, wo die Wechsel-Periode noch bis Samstag um 0:00 Uhr geöffnet ist. Dies hat für Bundesliga-Klub Eintracht Frankfurt noch direkte Auswirkungen.
Bei den Adlerträgern wurde nämlich am Freitag noch ein Blitz-Abschied vollzogen. Wie die Hessen am Nachmittag offiziell bestätigten, wechselt Angreifer Jessic Ngankam unmittelbar zum österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC.
Demnach leihen die Kärntner den 25-Jährigen zunächst aus und sollen sich zusätzlich eine Kaufoption gesichert haben. Möglich wurde der Deal, weil das Transferfenster in Österreich eben am Freitag noch geöffnet ist.
"Jessic hatte vor allem aufgrund seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr keine einfache Zeit. Für ihn ist es jetzt wichtig, wieder in den Spielrhythmus zu kommen. Wir wünschen Jessic eine erfolgreiche Zeit in Wolfsberg", wurde SGE-Sportdirektor Timmo Hardung auf der Vereinshomepage der Frankfurter zitiert.
Für Ngankam ist es die nächste Station auf der Suche nach Spielpraxis. In der laufenden Saison kam der Angreifer bislang lediglich auf vier Kurzeinsätze und insgesamt 61 Minuten Einsatzzeit.
Wechsel innerhalb Deutschlands zerschlugen sich
In Frankfurt spielte er sportlich bislang nahezu keine Rolle, auch aus verletzungsbedingten Gründen: Nach einem schweren Schien- und Wadenbeinbruch kämpfte sich Ngankam zurück. Doch selbst als mit Michy Batshuayi und Jonathan Burkardt zwei Offensivkräfte gleichzeitig verletzt fehlten, blieb ihm der Durchbruch bei der SGE verwehrt.
Dabei war Ngankam mit großen Hoffnungen gekommen. 2023 wechselte er zur Eintracht und unterschrieb einen Vertrag bis 2028. Doch schon zuvor hatte er auf Leihstationen bei Mainz und Hannover nicht nachhaltig überzeugen können.
Ein Wechsel innerhalb Deutschlands kam zuletzt nicht zustande: Zwar zeigten die Zweitligisten Magdeburg und Münster Interesse, doch Ngankam lehnte diese Optionen ab. Nun also der Blitz-Wechsel nach Österreich.




























