Die Carolina Hurricanes sind ihrer Favoritenrolle am Freitag gerecht geworden und haben bei den New York Rangers einen 2:0-Shutout-Sieg eingefahren. Nun haben sie fünf der letzten sechs Partien vor der Olympiapause für sich entscheiden können.
Die Rangers konnten von Glück sprechen, dass sie nur zwei Gegentore geschluckt haben, denn die Hurricanes gaben ganze 43 Schüsse ab. Letztlich dürfen sie sich bei Goalie Jonathan Quick (41 Saves) bedanken, dass es nicht zu einem Schützenfest für die Gäste kam.
Carolina lieferte eine dominante Vorstellung, doch verzweifelte auch immer wieder an der eigenen Chancenverwertung - alleine Seth Jarvis gab 7 Versuche ohne Erfolg ab. Besser machten es die Torschützen Andrei Svechnikov (7.) und in den letzten Atemzügen des Spiels noch Jordan Staal (60.) per Empty-Net-Treffer.
Für Schlussmann Brandon Bussi (16 Saves) war es der zweite Shutout der laufenden Spielzeit, der erste war ihm Ende November gegen die Calgary Flames (1:0) gelungen. "Offensichtlich war es für mich persönlich ein besonderer Abend", sagte der Hurricanes-Goalie. "Viele Familienmitglieder waren hier, also werde ich mich daran erinnern."
Brind'Amour zufrieden: "Trotz Ablenkungen ziemlich fokussiert"
Auch Ex-Rangers-Torhüter und Hall-of-Famer Henrik Lundqvist war im Madison Square Garden anwesend, die Franchise aus Manhattan feierte ihr 100. Jubiläum. "Als Rangers-Fan aufgewachsen zu sein, macht das sehr besonders", schwärmte Bussi vom Abend. "Viele Dinge von meiner Wunschliste sind nun abgehakt."
Auch für Carolinas Head Coach Rod Brind'Amour war es ein Bilderbuchtag: "Mir hat alles gefallen, von Anfang bis Ende. Ich fand, wir waren trotz aller Ablenkungen und dieser großen Pause ziemlich fokussiert. Alle haben sich darauf gefreut, aber wir gerieten nicht aus der Ruhe. Ich denke, wir hatten das Spiel größtenteils unter Kontrolle."
Die Hurricanes (36-15-6, 78 Punkte) befinden sich weiterhin an der Spitze der Metropolitan Division. Nach Olympia geht es für sie am 27. Februar (1 Uhr) gegen die Tampa Bay Lightning weiter.
Für die Rangers (22-29-6, 50 Punkte) läuft es weiterhin schlecht, es war ihre bereits siebte Niederlage aus den letzten acht Partien. Die New Yorker bekleiden den letzten Platz in der Metropolitan Division und treffen dann am 27. Februar (2 Uhr) auf die Philadelphia Flyers.
NHL: Die Spiele des Tages
| Heim | Auswärts | Ergebnis |
|---|---|---|
| New York Rangers | Carolina Hurricanes | 0:2 |
| Philadelphia Flyers | Ottawa Senators | 1:2 OT |
| Buffalo Sabres | Pittsburgh Penguins | 2:5 |
| Washington Capitals | Nashville Predators | 4:2 |
| New Jersey Devils | New York Islanders | 1:3 |
| Tampa Bay Lightning | Florida Panthers | 6:1 |
| Vegas Golden Knights | Los Angeles Kings | 4:1 |






































