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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Drei Sprünge "auf einem guten Niveau"

Hoffmann gelingt Olympia-Ausrufezeichen

Skispringer Hoffmann ist nach dem ersten Training zufrieden
Skispringer Hoffmann ist nach dem ersten Training zufrieden
Foto: © IMAGO/kolbert-press/Martin Wdzieczny
06. Februar 2026, 07:01
sport.de
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Die olympische Skisprungschanze in Predazzo hat vor dem Beginn der Winterspiele für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. DSV-Skispringer Felix Hoffmann hat aber keine Probleme mit der Anlage, wie er am Donnerstagabend im ersten offiziellen Training zeigte. Für die deutsche Fahnenträgerin Katharina Schmid trifft dies aber noch nicht zu.

Skispringer Felix Hoffmann hat im ersten Olympia-Training von der Normalschanze mit starken Leistungen überzeugt. Der 28-Jährige gewann am Donnerstagabend einen der drei Durchgänge, in den weiteren belegte er die Plätze zwei und drei.

"Die drei Sprünge waren alle auf einem guten Niveau. Ich komme mit der Schanze ganz gut zurecht", ließ Hoffmann aufhorchen. Über die Beschaffenheit der Schanze war im Vorfeld reichlich diskutiert worden, Kritik hatte es vor allem nach der Generalprobe mit mehreren schweren Stürzen gegeben. 

Auch Philipp Raimund bewies mit den Rängen drei, 15 und sechs eine gute Form. Der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger landete hingegen nur auf den Rängen 20, elf und 18, Pius Paschke kam nicht über die Plätze 28, 30 und 27 hinaus.

Überflieger Domen Prevc hat das erste von insgesamt zwei Trainingseinheiten ausgelassen, er reist erst am Freitag nach Predazzo. Am Sonntag (19:00 Uhr) steigt das zweite Training, am Montag (19:00 Uhr) folgt die erste Medaillenentscheidung für die Skispringer. Einen guten Eindruck hinterließen ansonsten Stefan Kraft aus Österreich, der den ersten Durchgang gewann, und Kristoffer Eriksen Sundal aus Norwegen, der im dritten am weitesten sprang.

Luft nach oben bei Fahnenträgerin Schmid 

Für die deutschen Skispringerinnen Katharina Schmid und Selina Freitag ist nach dem ersten offiziellen Training auf der Olympiaschanze in Predazzo derweil noch Luft nach oben. 

Die deutsche Olympia-Fahnenträgerin Schmid, Weltcup-Achte in dieser Saison, belegte in den drei Durchläufen am Donnerstagabend die Plätze 15, 18 und 19. Auch die zweite Medaillenkandidatin Freitag wusste zum Auftakt der Skispringerinnen noch nicht vollends zu überzeugen. Die Vizeweltmeisterin von 2025 sprang auf die Plätze zehn, zwölf und acht. Juliane Seyfarth kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Beste DSV-Springerin war Agnes Reisch, die mit den Plätzen vier, zehn und fünf am nächsten an der Spitze war. Die 26-Jährige hatte sich zuvor bei der Olympia-Generalprobe in Willingen in guter Form präsentiert, nur knapp verpasste sie als Vierte das Weltcup-Podest.

Einen mehr als überzeugenden Auftritt legte unterdessen die Top-Favoritin aus Slowenien Nika Prevc hin. Die Weltmeisterin gewann zwei der drei Durchgänge, im dritten wurde sie Zweite hinter der Österreicherin Lisa Eder.

Plötzlich Fahnenträgerin: Skispringerin Schmid hat schlecht geschlafen

Für das deutsche Quartett stehen am Freitagmorgen (ab 9:00 Uhr) und Sonntagnachmittag (ab 16:30 Uhr) zwei weitere Trainingseinheiten auf der Olympiaschanze von Predazzo an. Am Samstag (18:45 Uhr) fällt die erste Entscheidung auf der Normalschanze.

Katharina Schmid hat zudem am Freitagabend einen weiteren großen Auftritt, wenn in der Skisprung-Arena ein Teil der Eröffnungs-Feierlichkeiten stattfindet. Die 29-Jährige wird dort die deutsche Flagge tragen. Sie hatte knapp 50 Prozent der Stimmen aus der Öffentlichkeit und 37 Prozent der Stimmen aus dem Team D erhalten. Zweiter Fahnenträger ist NHL-Superstar Leon Draisaitl.

"Ich habe jetzt erstmal nur das nächste Training morgen im Kopf, alles andere wird dann kommen. Beim Fahnenschwenken kann ich ja nicht viel falsch machen", so Schmid mit Blick auf ihre Aufgabe am Freitag: "Gestern war es aber schon ein bisschen mehr Trubel als sonst, und ich habe auch kacke geschlafen."

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