Die aktuelle NHL-Saison der Edmonton Oilers bleibt ein einziges Auf und Ab. Nachdem es zwischenzeitlich so aussah, als habe der Stanley-Cup-Finalist der Vorsaison seine Konstanz wiedergefunden, verlor das Team zuletzt drei Spiele in Folge. Superstar Leon Draisaitl fand nach der 3:4-Niederlage im Battle of Alberta deutliche Worte.
"Wir kassieren einfach zu viele Gegentore", ärgerte sich der deutsche Doppeltorschütze nach der Pleite bei den Calgary Flames: "Wir können nicht verteidigen. Das Penalty Killing ist nicht gut. Es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen. Wir sind einfach nicht gut genug. Diese Liga ist zu hart, um sich durch die Spiele zu mogeln und zu versuchen, Siegesserien zu starten. Man braucht jeden."
Obwohl die Oilers auch gegen die Flames die tonangebende Mannschaft waren, reichte es nicht für Punkte. Mit 64 Zählern geht das Team nun in die Olympia-Pause. "Wir sind momentan nicht so gut wie letzte Saison. Wir sind nicht einmal annähernd so gut. Das müssen wir verstehen", legte der gebürtige Kölner den Finger tief in die Wunde: "Es ist Zeit, dass wir endlich in Schwung kommen."
Edmonton Oilers müssen sich "neu formieren"
Um in die Erfolgsspur zurückzukehren, müsse jeder einzelne seine Rolle hinterfragen, forderte Draisaitl: "Es beginnt bei den Trainern. Man kann niemals gewinnen, wenn nur vier oder fünf Spieler ihr Bestes geben. Unsere Führungsspieler können besser sein. Wir werden die Pause nutzen und uns neu formieren."
Als Zweiter der Pacific Division ist die Ausgangslage der Oilers für den Saisonendspurt zwar immer noch komfortabel, die Konkurrenz sitzt dem Team im Nacken. Die Seattle Kraken und Anaheim Ducks (jeweils 63) könnten mit zwei Spielen weniger an Draisaitl und Co. vorbeiziehen. Auch die Los Angeles Kings lauern.
Für die Oilers geht es nach den Olympischen Winterspielen mit einem Auswärtsspiel bei den Divisions-Rivalen in Anaheim weiter (26. Februar, 04:30 Uhr MEZ).






































