Bei den Olympischen Winterspielen steht im Skispringen am kommenden Montag die Entscheidung auf der Normalschanze an. Ein Athlet muss dann verletzungsbedingt passen.
"Nach langem Warten und Kämpfen mit meiner Verletzung habe ich mich entschlossen, die Normalschanze auszulassen und alles zu geben, um auf der Großschanze anzutreten", meldete sich Artti Aigro am Donnerstagvormittag bei Instagram zu Wort.
Der Estländer hatte sich bei der Vierschanzentournee beim Training in Garmisch-Partenkirchen bei der Landung verletzt und einen Teilriss des Seitenbandes im linken Knie sowie einen Bruch des linken Mittelfußknochens zugezogen. Im neuen Jahr war der Skispringer deshalb bei noch keinen Wettkampf am Start.
Für Aigro beginnt bei Olympia ein Wettlauf gegen die Zeit. Am 14. Februar steht in Predazzo die Entscheidung auf der Großschanze (im sport.de-Liveticker) an. Wird der 26-Jährige rechtzeitig fit? "Ich nutze diese Tage, um mich maximal zu erholen und mein Bein auf die Großschanze vorzubereiten", sagte Aigro.
Verletzter Skispringer hofft auf Olympia-Einsatz
Bereits Ende Januar hatte der 18-fache estländische Skisprung-Meister angekündigt, "Schritte nach vorne" zu machen und alles für eine Olympia-Teilnahme zu geben.
Bei den Winterspielen 2022 in Peking belegte Aigro auf der Normalschanze den 34. Platz und wurde auf der Großschanze 30. Sein Olympia-Debüt feierte Aigro bereits 2018 in Pyeongchang.
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Bester Skispringer Estlands
Der Estländer rangiert im Gesamtweltcup auf dem 35. Platz. Seine besten Platzierungen waren in der laufenden Skisprung-Saison zwei 14. Ränge im norwegischen Lillehammer. Zum Zeitpunkt seiner Verletzung lag Aigro auf der 27. Position des Gesamtklassements.
Ob Estlands bester Skispringer bei Olympia 2026 in Italien noch eingreifen kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
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