Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg war sehr umtriebig in der abgeschlossenen Winter-Transferperiode unterwegs, hat nicht weniger als neun Spielerwechsel realisiert. Trotzdem überwog nach dem 2. Februar die Ernüchterung, da die vermeintlichen Wunschspieler für die Offensive nicht verpflichtet werden konnten. Nun äußerte sich FCN-Sportchef Joti Chatzialexiou über den Transferwinter.
Obwohl der 1. FC Nürnberg intensiv nach Stürmer-Alternativen Ausschau hielt, konnte am Ende kein neuer Torjäger verpflichtet werden. Das musste auch Sportvorstand Joti Chatzialexiou einräumen: "Viele Vereine suchen einen guten Angreifer. Es gab tatsächlich einen Stürmer, mit dem wir uns sehr intensiv befasst haben, aber am Ende keine Einigung erzielt haben", wurde der 49-Jährige dazu in der "Bild" zitiert.
Und auch mit Kreativspieler Immanuel Pherai standen die Franken zwar in konkreten Verhandlungen. Letztlich entschied sich der HSV-Spieler aber gegen den Club und schloss sich stattdessen der SV Elversberg auf Leihbasis samt Kaufoption an.
"Wir haben am späten Sonntagabend erfahren, dass es nicht klappt. Wir waren mit dem Spieler klar, doch es gab die Abhängigkeit vom HSV. Dort haben die Trainer einen Wunsch geäußert und es kam zum Tausch mit Otto Stange. Vielleicht ergibt sich im Sommer eine neue Möglichkeit bei Pherai", will Chatzialexiou die Personalie aber noch nicht ganz aufgeben.
1. FC Nürnberg am Samstag in Paderborn zu Gast
Zuletzt hatte sich auch Cheftrainer Miroslav Klose enttäuscht darüber gezeigt, dass es in der Offensivreihe zu keinen Neuverpflichtungen gekommen war.
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Der FCN hat sich im Januar von insgesamt neun Spielern getrennt. Ihnen stehen die drei Neuverpflichtungen Styopa Mkrtchyan, Rabby Nzingoula und Javier Fernandez gegenüber.
In der 2. Bundesliga geht es für die Franken am Samstagnachmittag (ab 13:00 mit dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn weiter.
































