Suche Heute Live
Biathlon
Artikel teilen

Biathlon

Vorzeige-Biathletin will erstes Gold bei Winterspielen

"Richtiges Arschloch": Preuß lässt vor Olympia aufhorchen

Ein letztes Mal geht Franziska Preuß in Antholz auf die Jagd nach Edelmetall
Ein letztes Mal geht Franziska Preuß in Antholz auf die Jagd nach Edelmetall
Foto: © IMAGO/Oryk HAIST
05. Februar 2026, 12:56
sport.de
sport.de

Zum vierten Mal startet Deutschlands Vorzeige-Biathletin Franziska Preuß bei Olympia, ein vierter Platz über 15 Kilometer vor acht Jahren ist bislang ihre beste Einzelplatzierung. Maximal sechs Chancen auf Medaillen gibt es diesmal für die 31-Jährige, die in einem Einzelrennen bei Winterspielen noch nie auf dem Podest stand. In Mailand und Cortina d'Ampezzo will sie diese Scharte auswetzen.

Bronze mit der Staffel 2022 in Peking ist bis heute Franziska Preuß' größer Olympia-Erfolg. "Mit den Olympischen Spielen habe ich meine eigene Rechnung offen", stellte die deutsche Skijägerin daher nun klar.

Ob Preuß gleich zum Auftakt in der deutschen Mixed-Staffel am Sonntag (14:05 Uhr) in Südtirol am Start stehen wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Ein letztes Mal geht sie in Antholz auf die Jagd nach Edelmetall, ehe sie nach der Saison ihre Karriere beendet. 

Doch selbst Gold wäre für Preuß nicht so viel wert wie ihr Triumph im Gesamtweltcup vor knapp einem Jahr. "Für mich ist das unerreichbar. Ich denke, das werden andere anders sehen, aber für mich ist das so", betonte die Deutsche.

Preuß hofft, bei den anstehenden Wettkämpfen endlich einmal beschwerdefrei an den Start gehen zu können. In der Vergangenheit hatte die 31-Jährige verletzungs- oder krankheitsbedingt immer wieder Saison-Höhepunkte verpasst.

Auch deshalb sagt Deutschlands Sportlerin des Jahres über das Leben als Biathletin entwaffnend ehrlich: "Es kann ein richtiger cooler Sport sein, aber manchmal auch ein richtiges Arschloch."

Preuß "fehlt die Überzeugung" im Gruppentraining

Während die übrigen deutschen Skijägerinnen überwiegend gemeinsam für Olympia trainierten, ging Preuß stets ihren eigenen Weg. In der Vergangenheit war sie nach Höhentrainingslagern oft krank geworden.

"Da fehlt mir ein bisschen die Überzeugung teilweise", sagte Preuß über das Gruppentraining. Für den Deutschen Skiverband waren die Alleingänge ohnehin nie ein Problem. Die Hoffnungsträgerin erhielt die Freiräume, die sie sich wünschte - und zahlte das Vertrauen mit Top-Leistungen zurück.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Newsticker

Alle News anzeigen