Nur ein Punkt aus den letzten beiden Bundesligapartien: Vor dem Top-Spiel gegen die formstarke TSG Hoffenheim am Sonntag (18:30 Uhr) steckt der FC Bayern für seine Verhältnisse in einer Mini-Krise. Lothar Matthäus kennt die Hintergründe.
Der deutsche Rekordmeister erspiele sich zwar weiter viele Torchancen, habe aber "Probleme in der Defensive", monierte der Rekord-Nationalspieler bei "Sky", "besonders, wenn der Gegner mit schnellem Umschaltspiel und über die Flügel mutig nach vorne stößt".
Das habe man in den Ligapartien gegen Union Berlin, den FSV Mainz 05 (beide 2:2) und zuletzt sowohl bei der 1:2-Heimpleite gegen den FC Augsburg als auch beim überraschenden 2:2 beim Hamburger SV gesehen, bekräftigte der Weltmeister von 1990.
Und das kommende Duell gegen die TSG wird kein leichtes. Seit Oktober gab es für das Team von Trainer Christian Ilzer immerhin nur eine Niederlage. Zuletzt gelangen fünf Siege in Folge.
"Hoffenheim ist für mich die positivste Überraschung der Saison", lobte Matthäus. "Ihre Ergebnisse sind kein Zufall, sondern das Produkt von harter Arbeit, Leistung und Qualität. Sie spielen einen offensiven, mutigen Fußball, bei dem das Zuschauen Spaß macht. Das erinnert mich an ihre Aufstiegssaison." Damals mischten die Kraichgauer unter der Regie von Ralf Rangnick die Liga auf.
FC Bayern: Das spricht jetzt für einen Formanstieg
Droht dem FC Bayern der nächste Rückschlag? Er mache sich grundsätzlich "überhaupt keine Sorgen" um das Team von Trainer Vincent Kompany, stellte Matthäus klar und verwies in diesem Zusammenhang auf die anstrengende Saison der Münchner. "Die Pause im Sommer war durch die Klub-WM verkürzt, die vergangenen Monate waren anstrengend, zuletzt hatten sie mehrere englische Wochen."
In dieser Woche standen für den FC Bayern aber keine Reisen an. Kompany könne "an Feinheiten arbeiten", auch der ein oder andere "Ruhetag" sei möglich, so Matthäus. "Wenn ihre Akkus wieder richtig aufgeladen sind, glaube ich, dass die Bayern wieder zu sich finden werden."






























