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"Man braucht einfach Zeit"

Saison-Aus statt Olympia: Alpin-Legende zeigt Verständnis

Aleksander Aamodt Kilde (l.) wird seiner Verlobten Mikaela Shiffrin (r.) bei Olympia die Daumen drücken
Aleksander Aamodt Kilde (l.) wird seiner Verlobten Mikaela Shiffrin (r.) bei Olympia die Daumen drücken
Foto: © IMAGO/Michael Madrid
05. Februar 2026, 10:27
sport.de
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Ski-Alpin-Superstar Aleksander Aamodt Kilde fehlt bei den Olympischen Winterspielen in Italien. Der Norweger bereitet sich stattdessen bereits auf die kommende Saison vor. Ein zweimaliger Olympiasieger zeigt Verständnis.

Kilde fühlt sich nicht fit genug für Olympia 2026 und verzichtet deshalb auf einen Start in Italien. "Es ist extrem schwer, diese Entscheidung zu treffen, nachdem ich so viel Arbeit investiert habe zusammen mit meiner Familie, dem Medizinteam, dem Nationalteam und vielen anderen", teilte der Gesamtweltcupsieger von 2019/20 unlängst mit.

Kilde hatte sich nach seinem schweren Sturz im Januar 2024 bei der Abfahrt von Wegen zurückgekämpft und feierte in diesem Winter sein Comeback im Ski-Alpin-Weltcup.

"Ich habe alles getan, was ich konnte, um für Olympia bereit zu sein, aber mein Kopf und mein Körper spielen nicht so mit, wie sie es müssten", sagte Kilde.

"Ich finde es schade. Ich habe heute Morgen kurz mit ihm gesprochen, und er hat mir den Grund erklärt. Ich verstehe es sehr gut. Ich kenne das aus Situationen, in denen es nicht geklappt hat. Man braucht einfach Zeit", reagierte die norwegische Ski-Alpin-Ikone Aksel Lund Svindal bei "NRK".

Und weiter: "Wenn man kurz vor den Olympischen Spielen in seiner Lage ist, hat man keine Zeit. Es ist eine unglaublich schwierige Entscheidung."

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"Schwierige Zeit" für Ski-Alpin-Ass

Kilde müsse "einen Plan entwickeln, wie die nächste Saison gut verlaufen kann. Es ist ungemein motivierend, einen Plan für die Zukunft zu haben. Ich denke, es ist fast schon eine Erleichterung, obwohl er mir im Moment leidtut, weil es eine schwierige Zeit ist", so Svindal.

Der 43-Jährige gewann bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver Gold im Super-G. 2018 triumphierte Svindal in Pyeongchang in der Abfahrt. Der Norweger arbeitet inzwischen als Trainer von Ski-Alpin-Superstar Lindsey Vonn.

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