Mit der wohl bevorstehenden Verlängerung mit Abwehrspieler Dayot Upamecano hat der FC Bayern eine weitere Personalbaustelle der letzten Monate nach zähem Ringen doch noch geschlossen. Bemerkenswert ist, wie viel Geld der deutsche Rekordmeister alleine für die Zahlung von Handgeldern offenbar investierte.
Einer Rechnung des "kicker" zufolge flossen in den zurückliegenden zwölf Monaten knapp 100 Millionen Euro direkt in die Taschen der Stars.
So genannte Signing Fees gab es im Rahmen ihrer Vertragsverlängerungen bereits im Frühjahr 2025 für Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich sowie Jonas Urbig, der vom 1. FC Köln zum deutschen Rekordmeister wechselte.
Hinzu kamen dann die Sommer-Neuzugänge Tom Bischof (TSG 1899 Hoffenheim) und Jonathan Tah (Bayer Leverkusen).
Und dann ist da ja auch noch Upamecano, der nach monatelangem Hin und Her nun übereinstimmenden Berichten zufolge vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags steht.
Mindestens 15 Millionen Euro Handgeld, andere Quellen vermeldete sogar 20 Millionen Euro, soll der 27 Jahre alte Franzose laut "kicker" kassieren. Hinzu kommt eine üppige Gehaltserhöhung auf künftig wohl 20 Millionen Euro im Jahr.
Upamecano sicherte sich dem Vernehmen nach zudem eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2030 datierten neuen Kontrakt beim FC Bayern. Diese soll ihm einen Abschied aus München gegen Zahlung einer Ablöse in Höhe von 65 Millionen Euro ermöglichen und ab dem Sommer 2027 greifen.
Kritik nach Upamecano-Theater beim FC Bayern
Zu viel Geduld bewies der FC Bayern im Upamecano-Poker, wenn es nach dem früheren Bundesliga-Manager Heribert Bruchhagen geht.
"Der FC Bayern ist ein Topverein, da geht man doch nicht weg. Ich habe immer den Spielern Angebote gemacht, da gab es kein Nachverhandeln", betonte der 77-Jährige bei "Sky". "Nachverhandeln würde bei mir bedeuten, dass ich ein verschlechtertes Angebot mache und wenn man diese Linie konsequent beibehält, nutzt man seinem eigenen Verein und die Spieler werden sich darauf einstellen."
Den langwierigen Poker mit Upamecano bezeichnete Bruchhagen als "Theater" und ergänzte: "Da hätte ich die Geduld verloren und hätte gesagt, der soll abhauen."





























