Wenige Tage vor Super Bowl LX lichtet sich das Lazarett der New England Patriots. Zwei ihrer wichtigsten Spieler hatten am Rande des Trainings am Mittwoch gute Neuigkeiten zu vermelden.
Aufatmen bei den Patriots: Quarterback Drake Maye nahm nicht nur am Training Teil, er nahm auch alle First-Team-Reps in der 90-minütigen Einheit am Mittwoch. In der Vorwoche musste der MVP-Kandidat noch aufgrund einer im AFC Championship Game gegen die Denver Broncos (10:7) erlittenen Schulterverletzung kürzertreten.
"Ich fühle mich großartig", sagte Maye in der Mediensession des Tages. "Ich schätze mich so glücklich, hier draußen mit den Jungs zusammen zu sein."
Bereits Anfang der Woche hatte Maye erklärt, dass er sich deutlich besser gefühlt habe, nachdem das Team am Sonntag in San Francisco gelandet war, weshalb seine Trainingsbeteiligung am Mittwoch nur noch die Bestätigung dessen war.
Schlüsselspieler fehlt im Training
Sorgen bereitet dagegen Linebacker Robert Spillane, der als einziger Spieler im Kader nicht trainierte. Er hatte sich gegen die Broncos am Knöchel verletzt, erklärte jedoch vor wenigen Tagen noch, dass er zuversichtlich sei, am Sonntag wieder spielen zu können. Sein Status ist damit weiter unklar. Spillane gilt als einer der Schlüsselspieler in der Defensive Front New Englands und ein Ausfall wäre ein Rückschlag für die Pläne des Teams.
Derweil erklärte Head Coach Mike Vrabel gegenüber Lindsay Jones von "The Ringer", dass die Coaches zwar den Großteil des Gameplans zwar schon vor der Ankunft in der Bay Area installiert, jedoch dem Team für diese Woche noch ein paar kleinere Dinge vorenthalten haben. Dies war eine Idee von Offensive Coordinator Josh McDaniels, der bekanntlich schon in acht Super Bowls als fester Bestandteil des Coaching Staffs tätig war und zusätzlich als eine Art Berater in einem weiteren.
"Niemand hat mehr Erfahrung damit als Josh, und er hatte das Gefühl, dass wir etwas unternehmen mussten, um die Spieler bei der Stange zu halten und zu stimulieren, damit sie sich bestimmte Dinge nicht zum zweiten oder dritten Mal anschauen mussten", sagte Vrabel.





