Mit der Verpflichtung von Edin Dzeko gelang dem FC Schalke 04 DER Coup des zurückliegenden Transfer-Winters in der 2. Bundesliga. Ein alter Weggefährte weiß genau, was die Stürmer-Legende bei den Königsblauen reizt: der langjährige Bundesliga-Profi und heutige bosnische Nationaltrainer Sergej Barbarez.
"Ich habe ihm gesagt, dass es wichtig ist, dass er Bock auf eine Aufgabe hat", schilderte der 54-Jährige der "WAZ" seine Gespräche mit Dzeko vor dem Wechsel von der AC Florenz nach Gelsenkirchen: "Und Edin hat von Anfang an gesagt, dass ihn Schalke reizt. Die Tabellensituation ist spannend, der Trainer auch. Dann ist Schalke ein riesiger Verein und er kennt Nikola (Katic, Anm. d. Red.) aus der Nationalmannschaft. Edin hatte deshalb wieder Bock auf Deutschland."
Schalke habe "Tradition und noch immer einen großen Namen", schwärmte Barbarez, der in Deutschland einst unter anderem bei Borussia Dortmund, beim Hamburger SV sowie bei Bayer Leverkusen und dabei auch gegen Dzeko spielte, als dieser beim VfL Wolfsburg unter Vertrag stand. "Ich weiß das noch aus meiner Zeit in der Bundesliga, Edin weiß es auch. Natürlich spielt der Klub inzwischen in der 2. Liga, aber Schalke ist eine Religion! Auch in schlechteren Zeiten ist die Begeisterung der Fans riesig, da muss man sich nur die Zuschauerzahlen anschauen."
Das verdient Edin Dzeko angeblich beim FC Schalke 04
Eine Ablöse musste Schalke für Dzeko nicht nach Italien überweisen. Der nur bis Saisonende datierte Vertrag des 39-Jährigen ist zudem stark leistungsbezogen.
"Bild" berichtete, das Fixgehalt für die fünf Monate betrage rund 300.000 Euro. 400.000 Euro Prämie winken Dzeko zudem, falls Schalke der Aufstieg in die Bundesliga gelingt.

Auch weitere mögliche Sonderzahlungen enthält Dzekos S04-Kontrakt offenbar: 3000 Euro pro Punkt winken der Stürmer-Legende demnach, 9000 Euro also für einen Sieg - für den Fall, dass Dzeko dabei auch auf dem Platz steht.




























