Die Arizona Cardinals haben ihren neuen Head Coach gefunden. Die Wahl fiel dabei auf Mike LaFleur, der am Dienstag der NFL-Presse bereits Rede und Antwort stand und dabei natürlich auch auf die Quarterback-Situation der Cardinals angesprochen wurde.
Daraufhin verriet LaFleur, dass er bereits am Sonntag ein kurzes Gespräch mit Kyler Murray hatte, welches er als "gut" bezeichnete. Gleichzeitig betonte der neue Übungsleiter, dass die ernsthaften Gespräche zum Kader erst am Dienstag beginnen würden.
In seiner Pressekonferenz gab LaFleur dann auch noch eine Einschätzung zu Murray ab. "Ich habe großen Respekt vor ihm als Spieler", sagte LaFleur. "Nachdem ich fünf Jahre lang gegen ihn antreten musste, habe ich großen Respekt vor ihm als Spieler und es war nie eine angenehme Herausforderung, gegen ihn anzutreten."
LaFleur war 2019 und 2020 als Passing Game Coordinator bei den San Francisco 49ers und in den vergangenen drei Jahren Offensive Coordinator bei den Los Angeles Rams. Dementsprechend musste er häufig gegen die Arizona Cardinals spielen.
NFL: Was passiert mit Murray?
Seit 2019 ist Kyler Murray der Quarterback der Arizona Cardinals. Seinerzeit hatte ihn das Team als First-Overall Pick ausgewählt. Seither erreichte Murray allerdings zu selten ein richtig hohes Level und ist eines der Gesichter der regelmäßig enttäuschenden Cardinals. In der Vorsaison wurde er verletzungsbedingt von Jacoby Brissett vertreten, den einige Cardinals-Anhänger zwar nicht als gute, aber sogar bessere Lösung ansahen.
Murray sind für die kommende Saison 39,8 Millionen Dollar garantiert, sollte er im März am fünften Tage des neuen Liga-Jahrs noch unter Vertrag sein, kämen 2027 weitere 17 Millionen als Garantien hinzu. Es ist nun also Zeit, für die Cardinals zu entscheiden, ob Murray weiter die langfristige Lösung sein soll.





