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Mi, 04.02. - So, 22.02.

"Gelingt es uns, früh erfolgreich zu sein ..."

Biathlon-Boss formuliert hohe Olympia-Ziele

Biathlon-Sportchef Felix Bitterling weiß um die Außenseiterrolle des DSV-Teams
Biathlon-Sportchef Felix Bitterling weiß um die Außenseiterrolle des DSV-Teams
Foto: © IMAGO/Pressefoto Rudel/Nico Bauhof
04. Februar 2026, 11:55
sport.de
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Das deutsche Biathlon-Team hat einen Winter mit wenigen Höhen und vielen Tiefen hinter sich. Einige gute Ergebnisse fuhren Franzi Preuß und Co. ein, der Sprung nach ganz vorne gelang aber nur selten. Sportchef Felix Bitterling formuliert dennoch ein anspruchsvolles Olympia-Ziel. 

Das deutsche Biathlon-Team leidet in der aktuellen Saison unter der enormen Leistungsdichte in der Weltspitze. In vielen Rennen klopften die DSV-Stars am Podest an, doch oft fehlten nur wenige Sekunden oder auch ein Treffer mehr am Schießstand, um den Sprung unter die besten Drei dann auch zu schaffen. Bei den Olympischen Spielen soll sich das ändern. 

"Unser Anspruch ist klar: Wir wollen bei möglichst jedem Wettkampf ein Wörtchen um die Medaillen mitreden", gab Sportchef Felix Bitterling die Richtung für das Saisonhighlight vor. Was der Verantwortliche aber auch weiß: "Wir werden in den meisten Rennen nicht als Top-Favorit an den Start gehen." Ein Problem sei das aber nicht, denn: "Diese Rolle des Herausforderers kann im Biathlon eine große Chance sein."

Deutsches Biathlon-Team hofft auf frühen Flow bei Olympia

Bitterling sieht die deutsche Mannschaft insgesamt als "extrem leistungsfähiges Außenseiter-Team", das vor allem eins braucht: einen frühen Dosenöffner. 

"Gelingt es uns, früh erfolgreich zu sein, vielleicht sogar mit einer Medaille, kann daraus ein Flow entstehen, gerade unter den besonderen Bedingungen in Antholz. Die WM in der Lenzerheide im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass wir Großevents in der Höhe können", erklärte der Sportchef. 

Dass es für olympische Medaillen eine Leistungssteigerung braucht, steht auch für Bitterling außer Frage. "Alles in allem kann man sagen, dass wir als Team noch nicht so richtig in einen Flow gekommen sind", sagte er mit Blick auf die bisherige Saison. 

Es laufe aktuell "etwas schwerer" als im vergangenen Winter. Oft seien es "Nuancen" gewesen, die dem DSV-Team in den Rennen fehlten. "Natürlich sind wir rein von der Anzahl der Podestplätze aktuell nicht dort, wo wir gerne wären", gab Bitterling zu: "Schaut man jedoch genau auf die Ergebnislisten, sind wir absolut in Schlagdistanz."

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