Lange sah es danach aus, als würde Moussa Sylla den FC Schalke 04 im Winter in Richtung MLS zum New York City FC verlassen - und die königsblauen Kassen mächtig füllen. An den vergangenen Tagen geriet der Deal dann plötzlich ins Stocken. In der Nacht zum Dienstag war dann endgültig klar, dass der Transfer nicht zustande kommt. Nun hat sich S04 offiziell zur Causa geäußert und an deutlichen Worten nicht gespart.
Der FC Schalke 04 hat in einer offiziellen Mitteilung dazu Stellung bezogen, warum der Transfer von Moussa Sylla zum New York City FC scheiterte. Der MLS-Klub bekommt dabei deutlich sein Fett weg.
"Da New York City FC den bereits vollständig ausgehandelten Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen nachverhandeln wollte und dabei unverhältnismäßige Parameter setzte, kommt der Wechsel von Moussa Sylla nun nicht zustande", eröffnen die Knappen ihre Ausführungen.
Sportvorstand Frank Baumann stellt zudem heraus, dass man in Gelsenkirchen "irritiert über das Verhalten von New York City FC" sei. "Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben. Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit", so der 50-Jährige weiter.
FC Schalke 04 widerspricht "vehement"
Der Darstellung, dass Sylla den Medizincheck nicht bestanden habe, widerspreche man "vehement", "auch um Moussa zu schützen", heißt es weiter. Der 26-jährige Angreifer könne "ohne Weiteres noch ein Jahrzehnt als Profi-Fußballer unterwegs sein".

Konkret habe New York am Sonntag plötzlich von einer festen Verpflichtung Abstand genommen und stattdessen eine Leihe mit Option angestrebt. "Für uns ist das nicht akzeptabel", betont Baumann. Intern werde man jetzt das weitere Vorgehen prüfen.
Sylla steige nun wieder ins Teamtraining ein und werde "noch einige Tore für uns schießen", betont Baumann.





























