Als haushoher Favorit geht Luke Littler in die neue Premier-League-Saison, die am Donnerstag in Newcastle beginnt. Auch Michael van Gerwen mischt einmal mehr bei dem finanziell extrem lukrativen Einladungsturnier mit. Ein ehemaliger Darts-Profi hat allerdings so seine Zweifel, ob der Niederländer ein Wörtchen um den Sieg mitreden kann.
"Ich mache mir in gewisser Weise Sorgen um Michael van Gerwen. Ich bin mir nicht sicher, wie er sich schlagen wird", erklärte TV-Experte Wayne Mardle gegenüber "Sky Sports": "Er hat es letztes Jahr zum ersten Mal seit langer Zeit nicht in die Playoffs geschafft. Er ist jetzt nicht mehr so sehr ein Siegertyp wie früher."
Den Start in die neue Darts-Saison hat "Mighty Mike" nach einem schwierigen Tour-Jahr 2025 erneut in den Sand gesetzt. Beim World Masters in Milton Keynes war für den dreimaligen Weltmeister bereits in Runde eins Endstation. Gegen den Australier Damon Heta verlor der Superstar mit 1:3. Abschreiben dürfte man van Gerwen aber nicht.
Darts: Van Gerwen "steht unter Druck"
"Er ist immer noch jemand, den man im Auge behalten muss, weil er alles gewinnen kann", betonte Mardle, schob aber hinterher: "Aber es scheint eine neue Generation zu geben, mit Littler, Humphries und Van Veen. Van Gerwen ist jetzt der Älteste, was Erfahrung und alles andere angeht und er wird bei der Premier League sofort durchstarten wollen."
Der 36-Jährige müsse nach einem schwachen Premier-League-Jahr 2025 dringend liefern, so der Engländer weiter: "2024 hat er vier Wochen der Premier League gewonnen. Letztes Jahr hat er keine gewonnen. Das muss er wieder gutmachen. Er steht unter Druck." In Newcastle trifft van Gerwen am Donnerstag im Viertelfinale auf Stephen Bunting.
Ihren krönenden Abschluss findet die neue Saison der Premier League am 28. Mai mit dem großen Finale in London Halt macht der Darts-Tross zwischendrin auch in Deutschland. Am 26. März wird in Berlin der achte Spieltag ausgetragen. Insgesamt können die acht Teilnehmer in diesem Jahr 1,25 Mio. Pfund gewinnen. Allein der Sieger darf sich über einen Scheck in Höhe von 350.000 Pfund freuen.


