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Viele Hürden für Vorhaben

18. Spiel? NFL Commissioner tritt auf die Bremse

Roger Goodell stand der Presse Rede und Antwort vor Super Bowl LX
Roger Goodell stand der Presse Rede und Antwort vor Super Bowl LX
Foto: © IMAGO/Kirby Lee
03. Februar 2026, 08:19
sport.de
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Die erneute Erweiterung des Spielplans der NFL auf 18 Spiele pro Team ist nicht in Stein gemeißelt, wie Commissioner Roger Goodell am Montag betonte. Zudem muss der Anstellungsprozess ethnischer Minoritäten überdacht werden.

Während man gemeinhin davon ausgeht, dass jedes NFL-Team bald 18 Spiele in der Regular Season austragen wird, hat sich NFL Commissioner Roger Goodell bei diesem Thema nun betont bedeckt gezeigt. Auf seiner traditionellen Pressekonferenz im Vorfeld des Super Bowls trat er merklich auf die Bremse in dieser Sache.

"Wir haben dazu keine offiziellen Gespräche geführt und ehrlich gesagt auch kaum informelle Unterhaltungen", sagte Goodell in San Jose/Kalifornien. "Es ist keine ausgemachte Sache, dass wir das tun werden. Es ist nichts, wovon wir automatisch ausgehen. Es ist ein Thema, über das wir mit der Gewerkschaftsführung sprechen wollen." 

Goodell erklärte, dass es mehrere Fragen und Hindernisse auf diesem Weg gebe. Da wäre etwa das Thema einer zweiten Bye Week für mehr Erholung für die Spieler während der Saison oder auch die Größe der Kader. 

Video: Super Bowl fix - Das Traumfinale steht!

Diversität im Coaching? NFL "hat viel Arbeit" vor sich

Ein weiteres großes Thema dieser Tage ist Diversität bei der Anstellung von Trainern und Funktionären in der NFL. In dieser Offseason wurden zehn Head-Coach-Posten neu besetzt und keiner der neuen Coaches ist schwarz. Robert Saleh (Tennessee Titans) ist zudem der einzige, der einer ethnischen Minderheit angehört (libanesische Eltern). 

Ein Umstand, der auch Goodell auf den Plan ruft. "Wir müssen weiterhin Fortschritte machen", sagte Goodell. "Davon bin ich überzeugt, und ich glaube, dass Vielfalt gut für uns ist. Ich denke, wir sind als Liga über alle Ebenen hinweg diverser geworden, auch im Trainerbereich. Aber wir haben noch immer Arbeit vor uns."

Insgesamt sind in der NFL nun nur noch drei schwarze Head Coaches angestellt mit DeMeco Ryans (Texans), Todd Bowles (Buccaneers) und Aaron Glenn (Jets). 

Ferner kam auch die erneute Erweiterung des internationalen Spielplans auf nunmehr neun Partien auf internationalem Boden zur Sprache. Goodell betonte abermals die Ambition der Liga, ein globaler Sport zu sein. "Aber es liegt auch an der Nachfrage, die wir erleben. Wir hören von Städten, die diese Spiele ausrichten möchten und die unbedingt mehr American Football zu sich holen wollen." 

Goodell wiederholte auch nochmal seinen Wunsch, dass in naher Zukunft jedes Team ein internationales Spiel im Jahr austragen wird. Allerdings ist das sicherlich weiter an ein 18. Spiel gekoppelt, was diese Sache eher verkompliziert.

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