Der bisherige Weltcup-Winter im Skispringen lief für Andreas Wellinger über weite Strecken alles andere als optimal. Doch beim jüngsten Heim-Weltcup in Willingen sammelte der DSV-Adler wertvolles Selbstvertrauen vor dem Olympia-Auftakt. Dass bei dem Saisonhighlight etwas gehen kann, davon ist der zweifache Olympiasieger überzeugt.
"Das tut verdammt gut. Das ist sehr, sehr gut für die Seele", sagte Andreas Wellinger bei "Sport1", nachdem er in Willingen mit Platz sechs am Samstag und acht am Sonntag endlich wieder ein Erfolgserlebnis feierte: "Das waren endlich mal wieder Sprünge, die sich leicht anfühlen."
Zuvor hatte der 30-Jährige "lange, harte Wochen und Monate" durchstehen müssen. Regelmäßig verpasste der Routinier den zweiten Durchgang und somit wichtige Weltcup-Punkte.
Auch bei der Vierschanzentournee war Wellinger weit abgeschlagen. Tiefpunkt seiner Saison war das Verpassen der Skiflug-WM in Oberstdorf.
Skispringen: Wellinger fehlt noch die Konstanz
Immerhin knackte der gebürtige Traunsteiner mit einem siebten Platz im finnischen Ruka zu Saisonbeginn gleich die Olympianorm, die ihm eine Teilnahme am anstehenden Saisonhighlight in Italien beschert. "Ein kleiner Fehler und ich lande auf Platz 30", weiß Wellinger um die fehlende Konstanz in seinen Sprüngen.
Sollte er diese jedoch auf der Anlage in Predazzo finden, sei für ihn einiges möglich. "Wenn ich es aber hinkriege, bin ich vorne dabei", blickt der zweimalige Olympiasieger optimistisch auf die Wettkämpfe. Wellinger triumphierte 2014 in Sotschi mit dem Team und 2018 in Pyeongchang auf der Normalschanze.
Neben Wellinger stehen Pius Paschke, Phillip Raimund und Felix Hoffmann im deutschen Aufgebot. Der zuletzt ebenfalls erstarkte Karl Geiger, der in Willingen zuletzt sogar auf das Podium gehüpft war, hat die Qualifikation nicht geschafft.
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